"Fremdbestimmung verhinderte demokratische Entwicklung"

SHB: “Diese Zustände in SVP waren zu erwarten”

Sonntag, 20. März 2022 | 20:04 Uhr

Bozen – “Es musste so kommen! Jene „moralische Verfettung“, vor der Magnago mehrmals gewarnt hatte, ist nun in der Südtiroler Volkspartei eingetreten. Jahrzehntelang zwang man Bauern, Arbeitnehmer, Heimatbewusste und Wirtschaft in ein enges Glas und gab einen Deckel darauf und verkaufte das Ganze als Sammelpartei. Und wurde nicht müde, unter der Parole einig gegen Rom jede Regung außerhalb der Partei als Spaltung, ja sogar als Heimatverrat zu bezeichnen”, so der Obmann des Südtiroler Heimatbundes, Roland Lang.

SHB

“Auch der Südtiroler Heimatbund kann davon ein Lied singen. Wäre er nicht 1983 seinen eigenen Weg außerhalb der auf Biegen und Brechen auf Autonomie eingeschworenen SVP gegangen, wäre das Recht der Südtiroler auf Selbstbestimmung wohl längst in der Schublade verschwunden. Dabei war es in der Anfangszeit der SVP gerade der volkstumspolitische Kitt, der die verschiedenen Kräfte zu einer rücksichtsvollen Zusammenarbeit verband. Dieser Kitt wurde, das beweist nicht zuletzt die Nichtbeachtung der Beschlüsse des Südtirol- Konvents, als lästiges Übel der Geltungssucht und der Machtgier geopfert”, fährt der Obmann des Südtiroler Heimatbundes fort.

shb

“Immer wieder kam von vielen seiten die Warnung, dass mit der Demontage der Autonomie, Umgehung der Zweisprachigkeitspflicht und der andauernden Verletzung des Proporzes Südtirol eine ganz gewöhnliche italienische Provinz werden würde. Nun zeigen die Streitereien und Scharmützel in der SVP, dass sie eine typische italienische Partei für eine x-beliebige Provinz des Stiefelstaates geworden ist. Eine Partei mit den für italienische Verhältnisse üblichen Machtkämpfen und Opportunisten”, schließt Roland Lang.

 

 

Von: ka

Bezirk: Bozen

Kommentare
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nixischfix
nixischfix
Tratscher
2 Monate 7 Tage

die SVP konnte bis dato immer alles zu ihren Gunsten drehen und wenden und ihre Stammwählerschaft folgte ihnen getreu hinterher. Bin gespannt welches Scharmützel diesmal unsere sogenannte “Volkspartei” an den Tag legt um sich weiterhin selber auf die eigene Schulter klopfen zu können..

Sag mal
Sag mal
Kinig
2 Monate 6 Tage

nixischfix gut und ehrlich beschrieben.Daumen hoch!

TirolerSued
TirolerSued
Grünschnabel
2 Monate 7 Tage

konn i lei zustimmen.

Oracle
Oracle
Superredner
2 Monate 6 Tage

… naja, die Meinung eines Herrn Lang wiederspiegelt auch nur die Sichtweise seiner (kleinen) Partei und Bewegung… bzw. ist mal wieder “Erregungsbewirtschaftung”, um auf sich aufmerksam zu machen….interessiert kaum jemand, Streitereien und Scharmützel gibt es in jeder Partei, ob blau, gelb oder rot… oder will Lang das Warmwasser neu erfinden?

algunder
algunder
Universalgelehrter
2 Monate 6 Tage

ein hoch auf die svp🤮🤮🤮

Faktenchecker
2 Monate 6 Tage

Der einzig fette in Südtirol ist der reaktionäre SHB.

Faktenchecker
2 Monate 6 Tage

Einen Popanz will der Lang mal wieder schaffen.Muss sich bald neue Medien suchen. 😁😁😁😁😁😁😁😁😁

KingCrimson
KingCrimson
Tratscher
2 Monate 6 Tage

Aus der Reihe verzichtbare Kommentare.

traktor
traktor
Universalgelehrter
2 Monate 6 Tage

bestes beispiel energie…die angeblich heimgeholt wurde!!
unsere energie teuer an der börse kaufen, und dem volk, das ansprüche auf diese energie hätte , zu wucherpreisen verkaufen!!
ich verbiete hiermit mit meinem wasseranteil strom zu produzieren, der nicht mir zugute kommt!!

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