Lösung bahnt sich an

Solland Silicon: Landeshauptmann zieht die Notbremse

Donnerstag, 25. August 2016 | 09:36 Uhr

Meran – Landeshauptmann Arno Kompatscher hat gestern in Sachen Solland Silicon die Notbremse betätigt.

Das kriselnde Siliziumwerk in Sinich lagert stark toxische auf dem Gelände, die einen Sicherheitsdienst erfordern.

Bei einem Treffen am Mittwoch im Regierungskommissariat in Bozen mit Arbeitervertretern hat Kompatscher als oberster Zivilschützer den Nachbarbetrieb MEMC zwangsverpflichtet, für die Sicherheit beim Siliziumhersteller Solland zu sorgen.

Großteils werden es aber wohl die Mitarbeiter der Solland sein, die im Auftrag der Memc die Sicherheit gewährleisten. Dafür werden sie allerdings regulär bezahlt.

Seit Wochen übernimmt diesen Dienst bereits die Berufsfeuerwehr und muss dafür Personal abstellen.

„Das Geld, das wir der Memc jetzt dafür geben, holen wir uns später von Pugliese zurück“, stellt der Landeshauptmann Medienberichten zufolge aber klar.

Außerdem hat die Staatsanwaltschaft hat bei Gericht einen Antrag hinterlegt, um ein Konkursverfahren einzuleiten.

Von: luk

Bezirk: Burggrafenamt

Kommentare

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3 Kommentare auf "Solland Silicon: Landeshauptmann zieht die Notbremse"


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1 Monat 2 Tage

…”„Das Geld, das wir der Memc jetzt dafür geben, holen wir uns später von
Pugliese zurück“, stellt der Landeshauptmann Medienberichten zufolge
aber klar.”
Herr Landeshauptmann, das glauben Sie doch selbst nicht. Oder?

Bis heute wurde so viel an Landesgeld in diesen Betrieben investiert (Beiträge) und was ist das Resultat?

Andreas
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

Endlich geat a mol a ruck! weil mitn Rösch tatmer den Loden nou 5 Johr ummerschleifen….. guat sou

So ist das
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

Herr LH glauben sei eigentlich, was sie sagen? Wir tun es nicht mehr.

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