"Tirol ist ein vorwiegend christliches Land"

STF: “Finger weg von den Kreuzen”

Freitag, 10. September 2021 | 15:29 Uhr

Bozen – Das Kassationsgericht hat festgelegt, dass die Schulgemeinschaft selbst darüber entscheiden darf, ob und welche religiösen Symbole in Klassenzimmern angebracht werden. “Demnach könnten in Zukunft Eltern ausländischer Schüler fordern, dass christliche Symbole entfernt oder zusätzlich muslimische Symbole in unseren Klassenzimmern angebracht werden.” Die Süd-Tiroler Freiheit beobachtet diese Entwicklung mit großer Sorge, “da damit die Integration − im Sinne einer Anerkennung und Anpassung an die heimischen Kultur − untergraben wird.” „Religionsfreiheit ja! Aber nicht auf Kosten unserer Kultur und Tradition!“

“Tirol ist ein vorwiegend christliches Land und es gehört zu unserer Kultur und Tradition, Kreuze aufzustellen bzw. aufzuhängen. Diese Überzeugung sollte von anderen Religionen nicht als abweisend oder diskriminierend bewertet werden. Vielmehr sollte es ein Teil der Integration sein, die Gegebenheiten dieses Landes als Zugewanderter oder Andersgläubiger zu respektieren.” Die Süd-Tiroler Freiheit fordert daher, dass die Kreuze in den Schulen und allen anderen öffentlichen Räumlichkeiten hängen bleiben und nicht durch Symbole anderer Religionen ersetzt oder ergänzt werden. „Wollen wir wirklich aus falsch verstandener Toleranz unsere Kultur und Tradition aufs Spiel setzen?“, fragt die Bewegung abschließend.

 

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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2 Kommentare auf "STF: “Finger weg von den Kreuzen”"


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brunner
brunner
Universalgelehrter
6 Tage 11 h

Richtig so! Bravo für die Stellungnahme! Unsere Religion und Kultur dürfen nicht aufgegeben werden!

Andreas1234567
Andreas1234567
Universalgelehrter
6 Tage 13 h

Hallo zum Wochenende,

das Urteil kann jeder selbst nachlesen..

https://www.cortedicassazione.it/cassazione-resources/resources/cms/documents/comunicato_stampa_sentenza_09_09_21.pdf

Um etwas Dampf aus dem Kessel zu lassen, es ging um eine 10 Jahre alte Geschichte bei der ein Lehrer eigenmächtig das Kreuz entfernt hat und suspendiert wurde.

Im Urteil wurde die Suspendierung aufgehoben.
Das Begehren nach einer Art Schadensersatz/Schmerzensgeld weil der werte Herr Pädagoge unter dem Kreuz unterrichten musste wurde verworfen, das wird vielen helfen die Geisteswelt des Klägers einzuordnen.

Steht auch alles so im Urteil. Kein Kulturkrieg in Sicht..

Generell bin ich aber Fan von Leuten die darauf achten Tradition und Heimatverbundenheit nicht um den billigen Dirnenlohn vom Zeitgeist herzugeben.

Auf Wiedersehen in Südtirol

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