"Wie lange hält noch das Finanzabkommen mit Rom?"

STF: “Staatsverschuldung Italiens ist besorgniserregend”

Montag, 15. August 2016 | 10:10 Uhr

Bozen – Die Bewegung Süd-Tiroler Freiheit zeigt sich besorgt darüber, dass die Staatsverschuldung Italiens einen neuen Rekordwert erreicht hat. Der Schuldenberg erhöhte sich laut der italienischen Notenbank auf 2.249 Milliarden Euro. Eine Steigerung von 70 Milliarden in den letzten sechs Monaten. Laut der Süd-Tiroler Freiheit könnte die schwache Entwicklung der italienischen Wirtschaft und die hohe Verschuldung in den kommenden Wochen eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit der Ratingagentur DBRS zur Folge habe. “Damit würde sich der Risiko-Aufschlag beim Anleihen-Aufkauf nachteilig erhöhen.”

“Auch der ungewisse Ausgang des Verfassungsreferendums im Herbst sowie die damit zusammenhängende mögliche Regierungskrise trägt immer mehr zur Verunsicherung bei. Gerade unter diesen Gesichtspunkten sollte sich Südtirol dringend um eine von Italien unabhängige Zukunft bemühen”, so das Leitungsmitglied der Süd-Tiroler Freiheit, Werner Thaler. Italien sei langfristig keine Option für Südtirol.

“Trotz angeblicher großer Bemühungen um die italienische Staatsverschuldung einigermaßen in den Griff zu bekommen, sind die Staatsschulden allein in den letzten zehn Jahren um mehr als 600 Milliarden Euro gestiegen. Auch für die Zukunft ist eine Trendumkehr sehr unwahrscheinlich.” Gerade deshalb befürchtet die Süd-Tiroler Freiheit weitere Zugriffe des Staates auf die Finanzen des Landes und damit die Gefährdung des Finanzabkommens mit Rom. “Südtirol trägt bereits heute, entgegen den Bestimmungen des Autonomiestatutes und mit Zustimmung der SVP, jährlich 476 Millionen Euro zur Tilgung der Staatsschulden bei.”

Kurzfristig müsse Südtirol die vollständige Steuer- und Finanzhoheit bekommen, langfristig die Selbstbestimmung, so die Bewegung. “Nur mit der Selbstbestimmung kann sich Südtirol vor Italien retten.”

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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6 Kommentare auf "STF: “Staatsverschuldung Italiens ist besorgniserregend”"


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ExSuedtiroler
Grünschnabel
1 Monat 10 Tage

Keine neue Erkenntniss, aber aktuelle Begründung NICHT die SVP mehr zu wählen. Alles andere ist besser – auch Regierungslosigkeit, dann raufen sich die kleinen Parteien schon zusammen.
Eine Partei zu lange an der Macht kann nur Korrkuption ,Freunderlwirtschaft und Betrügereien bedeuten – liebe Südtiroler lernt endlich mal dazu!

alla troia
Grünschnabel
1 Monat 10 Tage

ganz deiner Meinung

hundeseele
Grünschnabel
1 Monat 10 Tage

solong man a lai a kluans feuer immer nur mit kluane tropfen wasser bekämpft werds fuier ollweil greasser….Politiker hobm sel olm nu nit verstondn oder wellns nit verstean….liaber olm sich selber bereichern und bevorzugen…..mit inzre Stuiergelder versteat sich….und sou geats weiter….bis zur bittren Armut….wenn nor kennmar lai olle mitanonder eppes ändern…ober viel zeit isch nimmer……

Jogl
Tratscher
1 Monat 10 Tage

Es ist Zeit, weg von Italien oder mit untergehen. Es haben andere Länder
vorgezeigt wie es geht: Kosovo,Mazedonien und Montenegro haben sich von Serbien abgespalten.Tschechien und Slowakei gehen getrennte Wege.Jedes Volk hat das Recht auf Selbstbestimmung.
Zugehörigkeit zu Italien bedeutet wirtschaftlichen und sozialen Abstieg.

maria zwei
Tratscher
1 Monat 10 Tage

jo jo liebe SVP…….so schauts aus

00
Grünschnabel
1 Monat 9 Tage

olm fescht SVPD wähln – des pockt es!

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