Von: mk
Brixen – Vor einigen Tagen haben sich der Brixner Bürgermeister Andreas Jungmann sowie Mobilitätsstadtrat Thomas Schraffl gemeinsam mit Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider und mit den zuständigen Technikern von Land und Gemeinde sowie den Planern zum Projekt Südspange getroffen. Nachdem der Gemeinderat 2023 einen Grundsatzbeschluss für die Trasse gefasst hat, wurden infolge die Planungen intensiviert. Dabei galt es, alle möglichen Interferenzen mit anderen Bauvorhaben der Gemeinde sowie mit Infrastrukturen zu analysieren und technische Lösungen auszuarbeiten. Aktuell läuft die Bauleitplanänderung für die beiden Projekte Südspange und Sportzone, im Anschluss kann die Ausarbeitung des Vorprojekts für die Südspange starten.
Die Südspange ist ein ganzheitliches Projekt, das einen Großteil des Verkehrs vom Ploseberg aus Milland fernhalten wird. Dies bietet die Chance, in Milland weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen zu setzen. Auch für Sarns und Albeins bedeutet die Südspange eine Entlastung der Landesstraße. Die Umsetzung wird in insgesamt zwei zeitgleichen Baulosen mit je zwei Abschnitten erfolgen.
Gemeinde und Land haben sich nun darauf verständigt, wer welche Baulose realisieren wird. „Im Sinne einer effizienten Abwicklung der Arbeiten wird die Gemeinde Brixen die beiden Abschnitte in der Industriezone realisieren, während das Land jene orografisch links, also in Milland machen wird“, so Bürgermeister Jungmann über die erzielte Einigung.
Dem Gespräch vorausgegangen war ein Treffen mit Landeshauptmann Arno Kompatscher, der auf die Notwendigkeit dieses letzten Bausteins der Brixner Mobilitätslösung hingewiesen und die Finanzierung für die kommenden Jahre zugesichert hat. Landesrat Alfreider zeigt sich indes überzeugt, dass eine Umsetzung innerhalb weniger Jahre durchaus realistisch sei. „Wenn die Planungen so wie bisher konsequent weitergeführt werden und keine größeren Ereignisse dazwischenkommen, so ist ein Baubeginn in ein paar Jahren denkbar“. Das Projekt Südspange sei laut Alfreider sicher ein vorbildhaftes Beispiel für die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Landesämter und der Gemeindeverwaltung.




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