STF zu Schließung der Brennergrenze

“Südtirol steht auf der falschen Seite des Zauns”

Mittwoch, 05. Juli 2017 | 15:57 Uhr

Bozen – Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, bezeichnet die Ankündigung Österreichs, “die Brennergrenze angesichts der eskalierenden Migrationskrise in Italien zeitnah schließen zu wollen, als Ergebnis einer völlig fehlgeleiteten Politik.” “Südtirol würde gut daran tun, sich so schnell als möglich von Italien zu verabschieden, denn wenn Österreich die Brennergrenze schließt, steht Südtirol auf der falschen Seite des Zauns.”

“Kompatscher und die SVP haben die Kontrolle über die Migrationskrise in Südtirol längst verloren und beugen sich willenlos dem römischen Verteilungsschlüssel, der immer mehr Migranten nach Südtirol schickt. Seit Monaten warnt die Süd-Tiroler Freiheit davor, die Ängste der Bevölkerung in Nordtirol zu ignorieren, die dabei zusehen muss, wie immer mehr Migranten nach Südtirol kommen und in der Folge täglich illegale Einwanderer hinter dem Brenner aufgegriffen werden. Die Hiobsbotschaften von Tausenden von Migranten, die jede Woche in Italien landen, tun ihr übriges, um die Angst vor einer Massenwanderung über den Brenner zu befeuern”, so Knoll.

“Die Süd-Tiroler Freiheit hat mehrfach Vorschläge im Dreierlandtag und im Südtiroler Landtag vorgelegt, um die Migrationskrise gemeinsam mit dem Bundesland Tirol zu bewältigen, damit es nicht zu einer Schließung der Brennergrenze kommt. Die verpflichtende Zusammenarbeit der italienischen und österreichischen Polizei, gemeinsame Personenkontrollen bereits in Südtirol sowie ein Aufnahmestopp für weitere Migranten in Südtirol wären die Grundvoraussetzungen dafür. All diese Vorschläge wurden von der SVP jedoch abgelehnt”, so Knoll erzürnt.

“Die romgefällige und alternativlose Verbleib-bei-Italien-Politik der SVP rächt sich nun, denn wenn eine Massenwanderung von Migranten nach Norden einsetzt und der Brenner geschlossen wird, bleiben diese Menschen alle in Südtirol stecken. Dies hätte katastrophale Folgen für unser Land.” Die Südtiroler Freiheit fordert Landeshauptmann Kompatscher daher auf, “endlich Verantwortung für Südtirol zu übernehmen und von Rom umgehend ein Aufnahmestopp für weitere Migranten in Südtirol einzufordern. Vor allem aber gilt es, sich ein Beispiel an Katalonien zu nehmen und die Abspaltung von Italien vorzubereiten, damit Südtirol in Zukunft nicht auf der falschen Seite des Zauns steht.”

Von: luk

Kommentare

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10 Kommentare auf "“Südtirol steht auf der falschen Seite des Zauns”"


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Mello
Mello
Grünschnabel
18 Tage 12 h

Populismus hoch 10.. igitt

traktor
traktor
Superredner
18 Tage 8 h

mellone@
in geschichte wohl nicht aufgepasst!!
danke stf. auf den punkt grbracht

Jo73
Jo73
Grünschnabel
18 Tage 10 h

Knoll: Wo er recht hot do hot er recht!

Stadtler
Stadtler
Grünschnabel
17 Tage 16 h

Leider nirgends!

Lingustar
Lingustar
Grünschnabel
18 Tage 11 h

“Heim ins (Öster)Reich” sollte ja theoretisch möglich sein und an der Grenze zum Trentino bauen wir dann den “Orban-Wall” Vorher fahren aber noch ein paar Rückführ-Sonderzüge nach Roma-Termini mit Direktanschluss Napoli-Taranto-Palermo.   (Ironie aus!)

Jo73
Jo73
Grünschnabel
18 Tage 5 h

Knoll: Wo er recht hat hat er recht!

Pork
Pork
Grünschnabel
18 Tage 1 h

Stimmt auch beim zweiten Mal..😀

MartinG.
MartinG.
Tratscher
18 Tage 8 h
Erbärmliche PM einer Partei, die nur in Zäunen und Grenzen denken kann und unfähig ist, gesamteuropäisch zu denken. Italiens Vorschläge liegen bereits auf dem Tisch: https://www.welt.de/politik/ausland/article166289737/So-will-Italien-kuenftig-das-Retten-von-Fluechtlingen-regeln.html Zudem; man wird kaum umhin kommen, in Libyen selbst zu intervenieren; wohl auch militärisch. Da sind dann die “mutigen” Österreicher mit ihren alten Pandurs gerne erwünscht. Die STF hingegen, die nix anderes kann als jegliches Problem 100 km nach Süden zu verlagern, hat fertig. Die sollten einmal erwachsen können und lernen, dass wir A herzlich egal und keine Herzensangelegenheit sind; nix falsche Seite; die Österreicher sind sich selber genug und brauchen ST mit ihren verwöhnten… Weiterlesen »
tom
tom
Tratscher
18 Tage 7 h

Wenn Italien endlich den Beispielen von Malta. Griechenland und Spanien folgen würde, wäre die Mittelmeerroute dicht und am Brenner Ruhe

bern
bern
Tratscher
17 Tage 21 h

Bravo Knoll, endlich einer, der die Wahrheit sagt. Die Italiener verlassen in Schaten das Land, Millionen Flüchtlinge kommen nach und nur die SVP-Oberliga will bei Italien bleiben. Fragt mal bei der Basis nach…..75% sind für Los non Rom.

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