Vorschlag von LH Arno Kompatscher zur Asylthematik

Südtirol verlangt klare Regeln in Flüchtlingsfrage

Dienstag, 19. Juni 2018 | 19:16 Uhr

Bozen – Am Donnerstag 21. Juni tagt die Regionen-Konferenz, um einen Vorschlag von LH Arno Kompatscher zur Asylthematik zu finalisieren. Franz Kompatscher, Bürgermeister der Gemeinde Brenner, zeigt sich erfreut über die breite Zustimmung der anderen Regionen zum zuletzt eingebrachten Vorschlag von Landeshauptmann Kompatscher: „All jene, die immer gegen die Politik unseres Landes und unseres Landeshauptmannes schreien, sollen endlich zur Kenntnis nehmen, dass Verbesserungen, vor allem bei heiklen Themen wie Asyl, nicht auf dem Marktplatz, sondern nur in intensiven Verhandlungen erzielt werden können.“

Landeshauptmann Kompatscher hatte in der letzten Konferenz der Regionen den Vorschlag eingebracht, welcher auch vorsieht, dass die Flüchtlinge, die im Norden ankommen, gleichbehandelt werden wie jene, die im Süden ankommen. Franz Kompatscher hat die Hoffnung, dass „die Initiative von LH Kompatscher gut geheißen wird und umgehend jene Personen, welche über den Landweg nach Südtirol kommen, auf alle Regionen Italiens verteilt werden, und nicht in Südtirol verbleiben können.“

Des Weiteren stärkt Franz Kompatscher dem Landeshauptmann auch in Bezug auf die schnellere Abwicklung von Asylanträgen den Rücken: „Sobald klar ist, dass ein Flüchtling keine Aufenthaltsgenehmigung bekommt, muss das System effizient greifen und diese Personen abschieben,“ so der Bürgermeister der Gemeinde Brenner. „Wenn die anderen Regionen den Vorschlägen Südtirols zustimmen, schaffen wir endlich klarere Regeln für alle Seiten, die es dann zu respektieren und umzusetzen gilt,“ ist Franz Kompatscher überzeugt.

Klarere Regeln in der Flüchtlingsfrage sind das Gebot der Stunde, so Franz Kompatscher abschließend. “Dies  entbindet Europa und uns selbst jedoch nicht davon, ernsthaft eine effektivere Beķämpfung von Fluchtursachen anzugehen.”

Von: ka

Bezirk: Bozen

Kommentare

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4 Kommentare auf "Südtirol verlangt klare Regeln in Flüchtlingsfrage"


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Spitzpassauf
Spitzpassauf
Tratscher
27 Tage 19 h

jene Personen, welche über den Landweg nach Südtirol kommen, auf alle Regionen Italiens verteilt werden, und nicht in Südtirol verbleiben können.“………da alle illegal eingereist sind sollte man sie nicht in alle regionen verteilen sondern wieder nach hause schicken.

traktor
traktor
Universalgelehrter
27 Tage 19 h

ihr braucht niemand mehr in den a…. kriechen!
die zeit der linken unterdrückung ist vorbei.
das volk-der steuerzahler soll entscheiden ob eine übersiedelung stattfindet

Anduril61
Anduril61
Grünschnabel
27 Tage 9 h

Schon interessant wie das Thema auf einmal den LH beschäftigt…..und übrigens was bringt es alle bis zum Asylbescheid über die Regionen zu verteilen, bei negativem Bescheid müssen alle wieder erst gefunden und eingesammelt werden. Die Idee von Seehofer mit den Ankerzentren in denen alles abläuft wäre da sicher idealer und günstiger und die Menschen wären immer greifbar bei Bedarf….ansonsten werden halt viele abtauchen…

Paul
Paul
Universalgelehrter
27 Tage 1 h

wenn. die Gelder aus Rom und Brüssel ausbleiben , würde man das. “wahre Soziale Südtirol “erkennen.

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