Pöder kritisiert erneute europäische Ausschreibung

“Südtiroler Behindertentransporte an Firmen in Apulien oder Griechenland?”

Freitag, 13. Juli 2018 | 13:23 Uhr

Bozen – “Und wieder hat die Landesregierung heute beschlossen, die Südtiroler Transporte für Kinder und Schüler mit Behinderungen im Rahmen einer europäischen Ausschreibung zu vergeben und riskiert damit wieder, dass irgend ein Unternehmen aus Süditalien den Zuschlag erhält”, bemängelt der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder.

“Bereits beim letzten Mal hat man mit der Vergabe der Südtiroler Behindertentransporte an ein Unternehmen aus Apulien in die Tonne gegriffen und Südtiroler Sozial-Organisationen ausgebremst”, so der Abgeordnete.

“Anstatt diesmal die Schülertransporte für Kinder und Schüler mit Behinderungen auf Bezirksebene oder im Rahmen von Gemeindekooperationen aufzuteilen und somit europäische Ausschreibungen zu vermeiden, wird der 4-Millionen-Euro-Dienst für vier Schuljahre wieder gesamteuropäische ausgeschrieben”, unterstreicht Pöder.

Der Beschluss der Landesregierung sei nicht nachvollziehbar. “Die angeblich zwingenden Gründe für eine europäische Ausschreibung gelten nur für die landesweite Vergabe. Es ginge mit etwas gutem Willen und Organisationsgeist auch eine Nummer kleiner, um diese Transporte im Lande zu halten. Mit dem süditalienischen Unternehmen, dem die Transporte beim letzten Mal vergeben werden mussten, gab es im Laufe der Jahre immer wieder Probleme. So mussten beispielsweise die Angestellten zeitweise längere Zeit auf die Gehälter warten.”

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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3 Kommentare auf "“Südtiroler Behindertentransporte an Firmen in Apulien oder Griechenland?”"


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krakatau
krakatau
Universalgelehrter
3 Tage 3 h

Wie das bei den europäischen Ausschreibungen funktioniert kennen wir bereits zur Genüge. Werden die Bürokraten nie gescheiter ?

algunder
algunder
Tratscher
3 Tage 2 h

Bravo svp! Bravo

Loewe
Loewe
Tratscher
2 Tage 14 h

Sehr gut Pöder!

Bei Möglichkeit sollte die Arbeit schon bei den Südtirler Betrieben bleiben!!

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