Generaldirektor Florian Zerzer erfreut

Südtiroler Facharztausbildung: Einschreibungen laufen

Freitag, 08. März 2019 | 16:37 Uhr
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Bozen – Volle Fahrt voraus heißt es nun für die Facharztausbildung in Südtirol. Die Einschreibungen für die Fachbereiche Innere Medizin, Allgemeinchirurgie und Orthopädie sind im Sanitätsbetrieb gestartet.

Generaldirektor Florian Zerzer freut sich, dass die Facharztausbildung in Südtirol nach Jahren des Stillstands wieder möglich ist: „Dieses Modell nach österreichischem Ausbildungsrecht wurde in enger Abstimmung mit dem zuständigen Stellen in Rom und der Ärztekammer in Österreich entwickelt. Für unsere jungen Südtiroler Ärztinnen und Ärztinnen ist es eine absolut attraktive Möglichkeit, ihre Ausbildung zu absolvieren; gleichzeitig ist diese Neuerung auch für uns eine Chance, frühzeitig potenzielle Fachkräfte kennenzulernen. Auch für Italien könnte diese neue Möglichkeit ein innovatives Modell darstellen.“

Konkret laufen derzeit im Südtiroler Sanitätsbetrieb die Einschreibungen für die Fachbereiche Innere Medizin, Allgemeinchirurgie und Orthopädie.
Diese Woche wurde von der Generaldirektion der Beschluss für den Fachbereich Orthopädie gefasst. Die Bekanntmachungen für die beiden Fachbereiche Innere Medizin und Allgemeine Chirurgie wurden bereits veröffentlicht. Die Einreichfrist für Innere Medizin ist der kommende Mittwoch, 14.3.2019, für die Allgemeine Chirurgie der Mittwoch, 21.03.2019

Auch Sanitätsdirektor Thomas Lanthaler begrüßt diese neue Möglichkeit: „Die jungen Medizinerinnen und Mediziner erhalten bei der Facharztausbildung im Südtiroler Sanitätsbetrieb eine adäquate und nach österreichischem Modell sehr praxisnahe Begleitung.“ Die Ausbildung kann an den Krankenhausabteilungen des Südtiroler Sanitätsbetriebes absolviert werden und erfolgt in einem gesetzlichen Rahmen, der vom italienischen Gesundheitsministerium und der österreichischen Ärztekammer anerkannt wird.

Generaldirektor Florian Zerzer: „Für die Gesundheitsversorgung in Südtirol ist diese Lösung absolut grundlegend und sie ermöglicht uns, jungen, motivierten Menschen eine Zukunftsperspektive im Land zu geben. Ich bin froh, dass diese Möglichkeit gesetzlich abgesichert ist und wir konkret nun Schritt für Schritt an die Umsetzung gehen können.“

Von: mk

Bezirk: Bozen

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