Von: Ivd
Bozen – Die Wohnsituation der Studierenden in Südtirol ist bekanntlich prekär. Für die Südtiroler HochschülerInnenschaft (sh.asus) ist es eines der Kernthemen und sie hat bereits in der Vergangenheit darauf aufmerksam gemacht, dass die Studierenden hier auf Lösungen vonseiten der Politik angewiesen seien. Umso erfreuter zeigt sich die sh.asus, dass der Beschlussantrag der Grünen Fraktion angenommen wurde und erhofft sich mit der Umsetzung eine minimale Erleichterung.
Der Antrag sieht Maßnahmen zur Senkung der Mietpreise in Studierendenheimen vor. Konkret soll das Land über Ausschreibungen Einfluss auf die Mietpreise in privaten Studierendenheimen nehmen, indem es bei gedeckelten Mieten die Differenz zum Marktpreis bezuschusst. Außerdem sieht der Antrag noch zwei weitere Punkte vor, die sich laut sh.asus im Falle einer Umsetzung positiv auf die Wohnungssituation von Studierenden auswirken: nämlich die Wiedereinführung von Investitionsbeiträgen für private und nicht gewinnorientierte Studierendenheime und die geforderten niedrigen Mietpreise für Studierendenheime, die vom Land realisiert werden, besonders in Hinblick auf das Projekt am Siegesplatz.
“Leistbares Wohnen ist eine der Grundvoraussetzungen, damit ein Studium für junge Menschen möglich ist. Wir werden daher die Entwicklungen verfolgen und uns auch weiterhin für leistbaren Wohnraum für Studierende einsetzen”, so die Vorsitzende der Südtiroler HochschülerInnenschaft Neha Bhati.




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