Abschluss der Tiroler Radtour

„Tirol muss spürbarer werden!“

Dienstag, 12. September 2017 | 16:27 Uhr

Bozen – Die Süd-Tiroler Freiheit fuhr in sechs Tagen mit Abgeordneten und Funktionären über 420 Kilometer mit dem Rad quer durch Tirol. Dabei wurden zahlreiche Gespräche mit Bürgern und Politikern aller politischen Couleur geführt. Auf einer Pressekonferenz in Bozen wurde nun ein Fazit gezogen und konkrete weitere Schritte vorgestellt. Mit Hilfe der gesammelten Eindrücke will die Süd-Tiroler Freiheit die Europaregion Tirol ausbauen und die Zusammenarbeit zwischen den Tiroler Landesteilen verstärken.

420 Kilometer für Tirol

Der Landtagsabgeordnete Bernhard Zimmerhofer blickte zufrieden auf die Radtour zurück: „Wir konnten mit vielen Bürgern und Politikern ins Gespräch kommen und einige interessante Aspekte in unsere Arbeit im Landtag mit aufnehmen“. Getroffen hat man sich u.a. mit dem Landtagsabgeordneten Josef Schett, mit Brunecks Bürgermeister Roland Griessmair, mit dem Tiroler Landtagspräsidenten Herwig van Staa, mit Landecks Vizebürgermeister Peter Vöhl und mit Merans Bürgermeister Paul Rösch. „Die 420 zurückgelegten und über 2.000 überwundenen Höhenmeter haben sich mehr als bezahlt gemacht.“

Europaregion Tirol mit Leben füllen

So vielfältig das Land Tirol ist, so vielfältig waren die Gesprächsthemen bei der Tiroler Radtour. Diskutiert wurde über Mobilität, Migration, Verkehr, Selbstbestimmung, faschistische Relikte, Wirtschaft, Soziales, institutionelle Zusammenarbeit zwischen den Landtagen u.v.m. Aufgrund der gesammelten Eindrücke haben die Landtagsabgeordneten nun mehrere Beschlussanträge ausgearbeitet, die in den nächsten Monaten im Landtag behandelt werden.

Zimmerhofer fordert in einem Beschlussantrag unter anderem einen möglichen Zusammenschluss von innerhalb Tirols angrenzenden Naturparks zu Gesamttiroler Naturparks zu erörtern und bei positivem Befund umzusetzen. Damit würden, so Zimmerhofer, die Tiroler Landesteile wieder ein Stück näher zusammenrücken.

Sven Knoll spricht sich für direkte und umsteigefreie Regionalzugverbindungen zwischen den Tiroler Landesteilen aus und hat einen entsprechenden Antrag im Landtag eingereicht: „Für einen autofreien Tourismus, aber auch für Pendler und sonstige Zugfahrer gleichermaßen wichtig ist der innertirolische Regionalzugverkehr. In den letzten Jahren hat sich zwar bereits einiges getan, dennoch ist für viele Regionalzüge an der ‚Grenze‘ noch immer Endstation.“ Nach durchwegs positiven Rückmeldungen in der Gemeinde Landeck prüft die Süd-Tiroler Freiheit zudem, einen Infoabend zur Reaktivierung der Reschenbahn von Mals nach Landeck in Landeck abzuhalten.

Weiter in den Bezirken unterwegs

Aufgrund der positiven Rückmeldungen und Erfahrungen auf der Radtour wird die Süd-Tiroler Freiheit ihre Sitzungen der Landesleitung künftig abwechselnd in verschiedenen Bezirken des Landes abhalten. Mitglieder der Landesleitung werden dabei mit Bürgern und Funktionären zusammenkommen, um über die Probleme vor Ort zu diskutieren und so näher am Bürger zu sein. In Kürze werden nähere Details zur neuen Aktion bekannt gegeben.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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6 Kommentare auf "„Tirol muss spürbarer werden!“"


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Gagarella
Gagarella
Superredner
12 Tage 13 h
Um Tirol zu Leben, fahre ich so oft es geht,Richtung Norden, sprich über den Reschenpass. Da tanke ich nicht nur mein Auto voll, nein da Tanke ich auch immer wieder Kraft für die Anstehende Woche. Wir fühlen us so Wohl in Tirol,dass wir regelmäßig, also mindestens vier mal im Monat, Landeck, Imst Innsbruck, Fiss, Nauders oder sons ein Ort in Tirol besuchen. Ich bin vom kleinen Fußzeh, bis zur letzten Haarspitze Tiroler und somit auch Österreicher. So bin ich geboren, so werde ich auch Sterben, auch wenn ich jetzt, wer weiß warum auch immer, viele Daumen nach “Unten” bekomme. Wir… Weiterlesen »
erika.o
erika.o
Tratscher
12 Tage 10 h

@Gagarella

ob Daumen hoch oder runter, darum sollte es nocht gehen …
für mich geht es um Zugehörigkeit, Tradition,
um Heimatgefühle
die im Grunde bei vielen stärker vorhanden sind, als somancher es zugeben will.
meine beiden Daumen hoch 👍👍!!!

Marco schwarz
Marco schwarz
Grünschnabel
12 Tage 10 h

Ja dann musst einfach draussen bleiben, wenn Dirs bei uns nicht passt. Brauchen keine Schmarotzer, die in jene Suppe spucken, woraus sie löffeln. Oder verdienst Dein Geld in Nordtirol?

Gagarella
Gagarella
Superredner
12 Tage 13 Min

@Marco schwarz    Wer sagt denn,dass es mir hier nicht passt? Mir passt es eben in ganz Tirol sehr Gut.
Und mein Geld verdiene ich bei der Arbeit!

Tabernakel
10 Tage 9 h

@erika.o

“ob Daumen hoch oder runter, darum sollte es nocht gehen …”

“meine beiden Daumen hoch 👍👍!!!”

nightrider
nightrider
Tratscher
12 Tage 8 h

Und Bozen haben sie ausgelassen? Kein Bericht darüber. Vergessen?

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