Von: Ivd
Mailand – Am Eröffnungstag der Olympischen Winterspiele Mailand-Cortina 2026 traf sich Ministerpräsidentin Giorgia Meloni in Mailand mit US-Vizepräsident J.D. Vance sowie dem US-Außenminister Marco Rubio und dem italienischen Außenminister Antonio Tajani. Meloni bezeichnete die Proteste gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE im Vorfeld als „surreal“.
Im Mittelpunkt des Treffens standen bilaterale Beziehungen, gemeinsame Werte und die Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen Italien und den Vereinigten Staaten. Meloni betonte die enge Verbindung und den gemeinsamen Wertekanon, auf dem die Partnerschaft beruhe.
Vizepräsident Vance lobte die Organisation der Spiele: „Sie haben hervorragende Arbeit geleistet. Die Stadt ist wunderschön.“ Gleichzeitig kündigte er an, dass die Gespräche zu bilateralen und internationalen Themen fortgesetzt werden. Das Treffen dauerte zweieinhalb Stunden und beinhaltete auch ein gemeinsames Mittagessen.
ICE-Proteste seien „surreal“
Parallel kam es zu Studentenprotesten gegen die italienische Handelskammer. Über tausend Studierende marschierten friedlich durch Mailand und skandierten „ICE raus!“. Sie kritisierten die Teilnahme der Handelskammer an den Olympischen Spielen, hielten Transparente hoch und machten auf ihre Sicht auf soziale und wirtschaftliche Fragen aufmerksam. Meloni kommentierte die Proteste als „surreal“ und betonte die symbolische Bedeutung der Spiele für Einigkeit und internationale Zusammenarbeit.
Die Olympischen Spiele starteten damit in einer atmosphärischen Mischung aus Diplomatie und öffentlicher Aufmerksamkeit, wobei die internationale Präsenz hochrangiger Politiker und die Protestaktionen der Studierenden die mediale Berichterstattung prägten.




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