Grünen bemängeln zu laschen Umgang

Uni Bozen: “Rassistischer Wachmann noch immer im Dienst”

Mittwoch, 03. April 2019 | 12:54 Uhr

Bozen – Die Bozner Grünen bemängeln den laschen Umgang der Freien Universität Bozen mit Rassismus. Nachdem ein Wachmann wegen mehrfacher schwerer rassistischer Beleidigungen eines Studenten anderer Hautfarbe angezeigt worden ist, sei dieser noch immer bei der Universität angestellt. Die Verdi Grüne Verc beziehen sich dabei auf einen Medienbericht von Alto Adige Online vom 20. Juli 2018. Neben wüsten Beschimpfungen soll der Wachmann den Studenten unter anderem auch bedroht haben, er verpasse ihm ein Loch ins Auge. Außerdem hat der Wachmann erklärt, der Student aus Nigeria gehöre nicht hierher.

De Grünen kritisieren zudem die Entscheidung der Universität den “Open Air”-Internetzugang zu limitieren. Open-Air gebe es an fast jeder europäischen Universität und stelle den Zugang zum Internet für alle Menschen, egal welcher sozialen Klasse, sicher. Eine Universität sollte ein Platz des Lernens, des kulturellen Austauschs und der Weiterentwicklung sein. Stattdessen wird systematisch Einwanderern die oft einzige Möglichkeit genommen, sich mit ihren Familien auszutauschen und auf das Internet zuzugreifen.

„Die Bibliotheksgebühr um zehn Euro, um auf das Open-Air zugreifen zu können, fallen jährlich an, und das Open-Air wird seinem eigentlichen Sinn nicht mehr gerecht. Zehn Euro sind zudem keine Lappalie. Zudem stellt sich die Frage, wie sinnbehaftet ein Bibliotheksausweis ist, der nicht genutzt wird, sondern nur als Internetzugang dient. Es gibt mit Sicherheit Menschen aus allen sozialen Klassen, die das Internet nutzen möchten und das Open-Air hat dies bis dato sichergestellt“, erklären die Grünen.

Die Verdi Grüne Vërc kritisieren die Entscheidung der Universität scharf und erwarten sich einen korrekten Umgang mit allen Personen, welche die Universität betreten. Die Universität dürfe ihre Pflichten nicht versäumen, wenn sie ihrem Ruf als dreisprachige Universität gerecht werden möchte.

Zudem fordern die Verdi Grüne Verc ein frei zugängliches Wlan in den Tageszentren in Bozen und mehr interkulturell und psychologisch geschultes Personal, welches sich der geflüchteten Personen annimmt – auch an der Universität in Bozen. Obwohl verschiedene Vereine und Organisationen diese beiden Punkte schon lange fordern, werde dies von der Stadt Bozen nicht umgesetzt, beklagen die Grünen.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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8 Kommentare auf "Uni Bozen: “Rassistischer Wachmann noch immer im Dienst”"


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aristoteles
aristoteles
Universalgelehrter
21 Tage 6 h

komisch, überall liest man die geschichte anders. ausserdem, wenn er noch dort ist, dann wird es schon so passen, oder?

Staenkerer
21 Tage 4 h

in zweifel für den angeklagten, sell werd de unileitung a wissn!

denkbar
denkbar
Kinig
21 Tage 7 h

Verpflichtet den Schuldiener zu Beratungsgesprächen mit Paolo Renner, der kann gut mit solchen Leuten umgehen.

6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
21 Tage 2 h

ehm… ich kenne in zwar nicht, aber kenne jemanden der den Wachmann an einigen Tagen vertreten musste. Mir wurde erzählt dass man da ständig Leute rausschmeissen musste die in der Uni nix verloren hatten. Da kann ich mir duchaus vorstellen dass dann einer nicht sofort als Student erkannt wurde, vor allem wenn er eine dunkle Hautfarbe hat.

Staenkerer
21 Tage 1 h

und schmeißat er amoll jemand, der dort nix verlorn hot, nit außi und es war eppas, war wieder der wochmonn der dumme!

Boerni
Boerni
Grünschnabel
21 Tage 3 h

mimimimimii

zep
zep
Neuling
21 Tage 1 h

eine UNIVERSITÄT gehört den Studenten + jenen welche sich anderweitig fortbilden wollen.. JEDOCH nicht Sandlern welche in der Bibliothek herumlungern und das open air wifi nutzen!! 

fritzol
fritzol
Superredner
21 Tage 58 Min

hallo ihr grünen zehn euro kann a jeder berappen auch studenten aus den ausland zahle mehr für meine tochter in oberschule sie hat kein freies internet

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