Gedenkredner Major Günther Mairhofer bei Andreas-Hofer-Feier in Nals

„Unmögliches möglich machen“

Mittwoch, 20. Februar 2019 | 21:41 Uhr

Nals – Auch im heurigen Jahr wurde in Nals wieder eine Gedenkfeier zu Ehren der Tiroler Freiheitskämpfer sowie der Gefallenen der beiden Weltkriege abgehalten. Nach der hl. Messe, die von Seelsorger Richard Sullmann zelebriert und von der Bürgerkapelle Nals musikalisch gestaltet wurde, begab sich die Geistlichkeit mit der Schützenkompanie, der Bürgerkapelle, der Freiwilligen Feuerwehr und Dorfbevölkerung zum Kriegerdenkmal, um der Gefallenen zu gedenken. Als Gedenkredner geladen war in diesem Jahr der Schriftleiter der Tiroler Schützenzeitung, Major Günther Mairhofer.

Schützenkompanie Nals

Mairhofer betonte in seiner Gedenkrede die Werte Loyalität, Tapferkeit und Freiheitswillen, die vor allem durch Andreas Hofer, der ein Mann der Tat und nicht der Worte war, fester Bestandteil der Tiroler Identität geworden seien. Die Tiroler hätten schon 1809 bewiesen, dass ein Volk, das mit Überzeugung und Willen das Letzte einsetzt, unmöglich Scheinendes möglich machen kann.

In diesem Zusammenhang ging er auch auf das Leid ein, welches unserem Land im Laufe der Zeit widerfahren ist. Er verwies vor allem auf die vielen Opfer und schrecklichen Folgen des 1. Weltkrieges: Annexion und das Ziehen einer Unrechtsgrenze durch Tirol, die bis heute besteht. Dabei nahm er Bezug auf das Selbstbestimmungsrecht, das in der Charta der Vereinten Nationen festgehalten ist: „Woher würden wir die Forderung nach Selbstbestimmung nehmen, wenn wir nicht Teil eines abgetrennten Volkes, nämlich des Tiroler Volkes wären? Darauf, und auf nichts Anderes, stützt sich unser moralischer Anspruch auf die Selbstbestimmung.“

Schützenkompanie Nals

Nach der Kranzniederlegung und Ehrensalve durch die Schützenkompanie Nals marschierte man gemeinsam zum Haus der Vereine, wo die Schützenkompanie alle, die zum Gelingen der Gedenkfeier beitrugen, zu einer Stärkung einlud.

Schützenkompanie Nals

Von: ka

Bezirk: Burggrafenamt

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5 Kommentare auf "„Unmögliches möglich machen“"


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MayerSepp
MayerSepp
Tratscher
1 Monat 2 Tage

„Woher würden wir die Forderung nach Selbstbestimmung nehmen, wenn wir nicht Teil eines abgetrennten Volkes, nämlich des Tiroler Volkes wären? Darauf, und auf nichts Anderes, stützt sich unser moralischer Anspruch auf die Selbstbestimmung.“
Ja. Wie woa.

Tabernakel
1 Monat 1 Tag

Das ist ewig gestriges Geschwurbel.

Tabernakel
1 Monat 2 Tage

Der Trachtenverein ist unmöglich. Da kann man nichts möglich machen.

ifinger947
ifinger947
Tratscher
1 Monat 1 Tag

Liebe Schützne =der Zug ist längst abgefahren ! Die Ganze Politik in Südtirol ist auf eine italienische Normalprovinz eingestellt.

Guri
Guri
Tratscher
18 Tage 32 Min

ifinger hat leider Recht . wir sind tiefste Italo Provinz geworden

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