Schadenserhebung nach den Unwettern am Wochenende läuft

Unwetterschäden: Landesregierung will weiter in Schutz investieren

Dienstag, 25. August 2020 | 15:51 Uhr

Bozen – Die Landesregierung hat heute, 25. August, nochmals bekräftigt, weiterhin in Schutzmaßnahmen investieren zu wollen.

Im Vergleich zu anderen Provinzen sei Südtirol bei den starken Niederschlägen am vergangenen Wochenende noch mit einem blauen Auge davon gekommen, dennoch habe es in einigen Landesteilen für einzelne Personen und Betriebe gravierende Schäden gegeben, zog der Landeshauptmann heute Bilanz.

Schäden werden derzeit quantifiziert

Die genauen Schadenserhebungen sind noch im Gang. Die Landesregierung hat sich bei ihrer Sitzung mit dem Thema befasst und spricht allen Einsatzkräften, freiwilligen wie hauptamtlichen, ihren Dank für die wertvolle Arbeit aus. Allein die Freiwilligen Feuerwehren hatten am 22. und 23. August landesweit insgesamt rund 400 unwetterdingte Einsätze. Die Hotspots der Einsätze waren im Stadtgebiet von Meran, gefolgt von Bozen und Umgebung (Eppan) sowie Welsberg.

Mit Investitionen zum Unwetterschutz weitermachen

Einmal mehr hat die Landesregierung festgestellt, dass die zahlreichen Schutzvorrichtungen im ganzen Land schlimmere Folgen verhindert haben. “Wir müssen weiter durch geeignete Eingriffe darauf achten, dass Oberflächenwasser abgeleitet wird und nicht in Gebäude, auf Kulturgrund usw. eindringen und Schäden anrichten kann”, unterstrich der Landeshauptmann. Um Schäden bereits im Voraus vorzubeugen, will die Landesregierung die Investitionen in Schutzmaßnahmen weiter fortsetzen.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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3 Kommentare auf "Unwetterschäden: Landesregierung will weiter in Schutz investieren"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
tomsn
tomsn
Tratscher
30 Tage 1 h

Gscheida in Umweltschutz investieren tat i sogn!

primetime
primetime
Superredner
29 Tage 10 h

Das sind doch 2 verschiedene Themen. Ob in einer Stadt Autos fahren dürfen oder nicht ist dem Wetter ja egal – ein Sturm kann dem Baum trotzdem Äste abreißen

berthu
berthu
Superredner
29 Tage 10 h

Wie wär’s, wenn in bekannten Gefahrenzonen wirklich mal “NICHT gebaut” werden darf? Jeder Graben, Gisse ist nicht an einem Tag entstanden, und da wird sicher wieder mal was “kommen”.

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