Verhandlungsrunde startet am 3. Februar

Verträge im Bildungsbereich: Konstruktives Auftakttreffen

Freitag, 23. Januar 2026 | 17:19 Uhr

Von: luk

Bozen – Mit einem informellen Treffen ist am 23. Jänner in Bozen der Auftakt für die Aufnahme der Kollektivvertragsverhandlungen für das Personal im Bildungsbereich gesetzt worden. Gesprochen wurde dabei vor allem über die Gestaltung der Verhandlungen in den kommenden Wochen. Diese werden am 3. Februar aufgenommen.

“Das Ziel ist es, möglichst zeitnah zu einem Ergebnis zu kommen, das für alle beteiligten Seiten zufriedenstellend ist”, hob Landeshauptmann Arno Kompatscher beim Treffen hervor. Gemeinsam mit den Bildungslandesräten Philipp Achammer, Marco Galateo und Daniel Alfreider sowie Personallandesrätin Magdalena Amhof hatte Kompatscher zum Treffen geladen.

Ein zentrales Thema der Verhandlungen ist die bereits zugesicherte Reallohnerhöhung für das Lehrpersonal des Landes und der Schulen staatlicher Art, das Personal der Kindergärten, die Mitarbeitenden für Integration sowie die Schulsozialpädagoginnen und -pädagogen. Dafür wurden im Landeshaushalt 2026 bereits 110 Millionen Euro vorgesehen. Davon sind 90 Millionen für eine allgemeine Lohnerhöhung reserviert, 10 Millionen Euro sollen für eine Annäherung der Gehälter zwischen Bildungseinrichtungen des Landes und den Schulen staatlicher Art (Grund-, Mittel- und Oberschulen) eingesetzt werden, die restlichen 10 Millionen Euro sind für besondere, bereits erbrachte Leistungen vorgesehen.

Die zugesicherten Geldmittel werden nicht an zusätzliche, neue Leistungen gebunden. Auch über normative Anpassungen soll, vor allem an den technischen Arbeitstischen, diskutiert werden.

Bezirk: Bozen

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