"Verkehrsgeplagte Passerstadt"

Verzögerung für Umfahrung: Rösch sieht Handlungsbedarf

Freitag, 04. Mai 2018 | 15:27 Uhr

Meran – Der Meraner Bürgermeister Paul Rösch zeigte sich enttäuscht über die erneute Verzögerung beim Bau der Meraner Nordwestumfahrung durch das noch ausstehende Gerichtsurteil zum zweiten Bauabschnitt. Jeder weitere Aufschub vergrößere den Handlungsbedarf für die verkehrsgeplagte Passerstadt.

Der vor dem Verwaltungsgericht anhängige Rekurs, mit dem der Zuschlag für das zweite Baulos der Umfahrung angefochten wurde, befindet sich weiterhin in der Schwebe. Das Gericht hat die Entscheidung vertagt und wird nun voraussichtlich weitere Unterlagen und Gutachten anfordern, was weitere Monate in Anspruch nehmen könnte. Nähere Informationen sind im Meraner Rathaus derzeit nicht bekannt.

„Wir können und werden uns nicht in Gerichtsprozesse des Landes einmischen. Doch jede weitere Verschiebung des Baubeginns ist eine schlechte Nachricht für Meran“, sagte Rösch. „Die Verkehrsbelastung steigt jedes Jahr weiter. Die Grenzen der Belastbarkeit sind längst überschritten“, sagte Rösch mit Blick auf die Lärm- und Schadstoffemissionen in der Passerstadt.

„Angesichts dieser Situation zeigt sich immer deutlicher: Meran kann im Bereich Mobilität nicht auf den Küchelbergtunnel warten. Wir müssen heute aktiv werden, um die Gesundheit und die Lebensqualität der Meraner Bevölkerung zu schützen“, so Rösch. Noch im Mai soll mit dem ersten Entwurf des aktualisierten städtischen Verkehrsplans ein Bündel an Maßnahmen vorgelegt werden, das den öffentlichen Verkehr sowie Fahrräder und Fußgänger fördern und den motorisierten Individualverkehr in der Stadt reduzieren soll.

Von: mk

Bezirk: Burggrafenamt

Kommentare

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5 Kommentare auf "Verzögerung für Umfahrung: Rösch sieht Handlungsbedarf"


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One
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Tratscher
15 Tage 23 h

Die Verkehrsbelastung steigt nicht wegen einer Bauverzögerung, sondern wegen dem kanalisieren des Verkehrs. Man kann nicht den kompletten Verkehr auf drei bis vier Hauptstrassen eintrichtern, Einbahnen und Fahrverbote erlassen und gleichzeitig erwarten dass alles flüssig läuft. Dazu braucht man keinen Volksschulabschluss um das zu verstehen. Dafür reicht der nackte Hausverstand. Scheint im Gemeinderat den meisten zu fehlen.

vitus
vitus
Grünschnabel
15 Tage 23 h

Genau Herr Rösch, das Verkehrsproblem im Griff bekommen, das ist die Devise! Nachdem man mir in nur für Anreiner die Blueparkzone für fast 10 Anreinerauto einfach mit Ketten versperrt, suche ich, wie mein Kondominumsmitbewohner jetzt jeden Tag einen alternativen Parkplatz. Manchmal dauert es auch ¼ Stunde odrr mehr. Ich denke das ist keine Verkehrberuhigungspokitik. Das ist schlicht und einfach nur Blödheit! Zum Unterschied zu Ihnen, kann ich auf das Auto nicht verzichten. Parkplätze eliminieren ohne eine alternative grenzt einfach nur DUMM

super
super
Grünschnabel
16 Tage 36 Min

Zuerst braucht es Umfahrungen welche die Stadt entlasten. Dann kann man gewisse Straßen schließen. Nicht aber davor!

algunder
algunder
Tratscher
15 Tage 20 h

Der will jo lei seinen frust luft lossn , weil er woas dass bei die negstn gemeindewohln sicher niamer sein nohmen zu lesn sein wird! Obor ” Bürgermoaster” sigsch net dass mir wegn deiner Dummen verkehrspolitik, im caos erstickn ????? Danke vielmolls👏👏👏👏👏👏

Paul
Paul
Superredner
13 Tage 7 h

die Nordumfahrung war schon einmal Wahlversprechen von Durni

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