"Regeln müssen eingehalten werden"

Vorgestrafter Algerier abgeschoben: Bürgermeisterin Zeller dankt Staatspolizei

Montag, 09. Februar 2026 | 12:20 Uhr

Von: mk

Meran – Kürzlich wurde in Meran ein vorgestrafter algerischer Staatsbürger ohne festen Wohnsitz festgenommen und zur Abschiebung ins Herkunftsland in das Abschiebezentrum in Turin gebracht. Bürgermeisterin Zeller: “Im Namen der Gemeindeverwaltung von Meran und der gesamten Stadt möchte ich meine Anerkennung für das kontinuierliche und qualifizierte Engagement der Staatspolizei zum Schutz der öffentlichen Sicherheit zum Ausdruck bringen.”

Im Rahmen von Sonderkontrollen in Meran wurde die Staatspolizei letzte Woche in einem Supermarkt in der Alpinistraße tätig, nachdem störende Personen unter den Kunden gemeldet worden waren. Die Beamten identifizierten vor Ort einen 29-jährigen algerischen Staatsbürger ohne festen Wohnsitz, der den Ordnungskräften bereits wegen zahlreicher Diebstähle bekannt war. Er hatte diese in den letzten Monaten in verschiedenen Geschäften im Raum Meran begangen. Der Mann hielt sich illegal im Staatsgebiet auf und war wegen Vermögensdelikten vorbestraft.

Er wurde zur Polizeidienststelle von Meran gebracht, um die üblichen Ermittlungen durchzuführen, und anschließend vom Quästor von Bozen, Giuseppe Ferrari, mit einer Ausweisungsverfügung aus dem italienischen Staatsgebiet belegt. Der Beschluss wurde mit der Überstellung des Mannes in das Abschiebezentrum (CPR) in Turin vollstreckt, wo er auf seine Rückführung wartet.

„Im Namen der Gemeindeverwaltung von Meran und der gesamten Stadt möchte ich meine Anerkennung für das kontinuierliche und qualifizierte Engagement der Staatspolizei zum Schutz der öffentlichen Sicherheit zum Ausdruck bringen. Der jüngste Einsatz sowie die vom Quästor Giuseppe Ferrari getroffene Maßnahme sind ein konkretes Zeichen für die Wirksamkeit der institutionellen Zusammenarbeit und tragen dazu bei, Verhaltensweisen zu bekämpfen, die das friedliche Zusammenleben in der Stadt gefährden“, betonte Bürgermeisterin Katharina Zeller.

„Die Ausweisung von Straftäterinnen und -tätern mit Migrationshintergrund ist ein legitimes Mittel, um den Rechtsstaat zu schützen. Wir leben in einem demokratischen Rechtsstaat mit ausgedehnten Freiheitsrechten für den Einzelnen. Doch Demokratie braucht Regeln, und diese Regeln müssen eingehalten werden. Von allen. Wer nicht bereit ist, die Regeln eines Gastlandes zu respektieren, stellt sich außerhalb der Gesellschaft. Demokratie muss daher auch wehrhaft sein, wenn sie sich nicht selbst in Frage stellen will. Zudem haben solche Maßnahmen auch Signalwirkung für andere”, so Zeller.

Bezirk: Burggrafenamt

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