Von: luk
Bozen – In Südtirol kommt es landesweit zu rund vier Einbrüchen pro Tag, dies geht aus der vom Landesgericht veröffentlichten Jahresbilanz zu den Wohnungseinbrüchen hervor. Die Zahlen seien alarmierend, befindet der freie Abgeordnete Andreas Leiter Reber. Er fordert neben der strikteren Ahndung von Einbruchsfällen die Förderung von Sicherheitstechnik. Derzeit unterstützt das Land mit rund 400.000 Euro Hotels, Geschäfte und andere Wirtschaftsbetriebe bei der Anschaffung von Alarmanlagen und Sicherheitstüren. Dies müsse auch für Private gelten, fordert Leiter Reber.
„Ein Einbruch bedeutet für Betroffene weit mehr als einen finanziellen Schaden. Er verletzt das Sicherheitsgefühl in den eigenen vier Wänden und hinterlässt oft ein dauerhaftes Gefühl der Unsicherheit“, so Leiter Reber. Gerade deshalb müsse Prävention ein zentraler Bestandteil der Sicherheitspolitik des Landes sein.
Bereits im Dezember 2025 hatte der freie Abgeordnete einen Antrag eingebracht, um auch private Haushalte bei der Installation von Sicherheitssystemen wie Alarmanlagen, Sicherheitstüren oder Videoüberwachung finanziell zu unterstützen. Sein Vorschlag fand im Landtag jedoch mit 17 zu 17 Stimmen äußerst knapp keine Mehrheit.
„Gleichzeitig stellt die Landesregierung rund 400.000 Euro für die Förderung von Sicherheitstechnik in Betrieben bereit. Dass Prävention wirkt, ist also bekannt“, betont Leiter Reber.
Sicherheit sei eine zentrale Aufgabe des Landes, so der Freie Abgeordnete weiter. Dazu gehöre sowohl die polizeiliche Vorbeugung und Verfolgung von Straftaten als auch ein wirksamer Einbruchschutz. „Wenn Prävention bei Wirtschaftsbetrieben gefördert wird, dann muss sie auch für Südtirols Bürgerinnen und Bürger möglich sein. Alles andere ist nicht konsequent.“
Leiter Reber kündigte an, spätestens im Rahmen des nächsten Nachtragshaushalts die Forderung erneut einzubringen.




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