Aufruf an Landesregierung

Zimmerhofer: “Ärzteschwund in Italien”

Freitag, 13. Juli 2018 | 15:16 Uhr

Bozen – „Anstatt in Italien Ärzte für Südtirol anzuwerben, soll die Landesregierung dafür Sorge tragen einheimisches Personal im Land zu halten“, fordert der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Bernhard Zimmerhofer. Laut jüngster Studie sehe sich Italien mit einem zunehmenden Ärzteschwund konfrontiert.

“Der Verband der öffentlichen Gesundheitsbehörden Italiens (FIASO), stellte fest, dass bis zum Jahr 2022 tausende Ärztestellen wegfallen werden, aufgrund von Pensionierungen, wegen Einschränkung beim Zugang zur Medizinfakultät, sowie dem Wechsel in das private Gesundheitswesen. Dies wird in der Folge zu einem massiven Personalnotstand im Gesundheitswesen führen. Mit der Anwerbung von Ärzten aus Italien durch die Landesregierung würden einerseits die Personalprobleme dort zusätzlich befeuert und andererseits in Süd-Tirol das Recht auf Gebrauch der Muttersprache auch im Gesundheitswesen untergraben”, so Zimmerhofer.

Er ruft deshalb die Landesregierung auf für, das einheimische, deutsch- und ladinischsprachige Personal Anreize zu schaffen, “damit sie ihre Tätigkeit nicht im benachbarten deutschsprachigen Raum, sondern im eigenen Land verrichten können.”

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

7 Kommentare auf "Zimmerhofer: “Ärzteschwund in Italien”"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
erika.o
erika.o
Superredner
5 Tage 11 h

Bernhard, solong mir dei Regierung im Lond hobm, glab i werd’s là nö letza und deitsch vosteat gallign gou niemand ma…
i kenn einige junge Leit wos in Estreich sein und gou niema zirugg ganatn.

wellen
wellen
Superredner
5 Tage 7 h

250 junge Ärztinnen im Ausland. Haben Protestbriefe geschrieben. Genutzt hats nix. Lieber geben sie dem Schäl unmögliche Ablösesummen, weil die Stocker unbedingt einen Sündenbock braucht. Schande. Ser SVP die Sanität entreißen! Köllensberger wählen!

Rechner
Rechner
Tratscher
5 Tage 3 h

Es waren zwar 160 Studenten der Medizin und es geht hauptsächlich um die fehlende Möglichkeit der Facharzt Ausbildung.

thomas
thomas
Universalgelehrter
4 Tage 18 h

Paul for President!

giftzwerg
giftzwerg
Universalgelehrter
5 Tage 6 h

in südtirol werd durch de burokratische pflege s  gonze sanitätspersonal vertrieben

thomas
thomas
Universalgelehrter
4 Tage 18 h

juhu – wir haben ein neues Unwort: “bürokratische Pflege“! Das trifft den Nagel auf den Kopf. Genau so isses

krakatau
krakatau
Universalgelehrter
4 Tage 12 h

Alle studieren – die meisten davon auf Kosten der Steuerzahler. Und dann gibt es keine Ärzte ?  Wer auf Kosten der Steuerzahler studiert soll auch dann etwas zurückgeben – per Gesetz

wpDiscuz