Von: APA/dpa/sda
Carlos Alcaraz und Jannik Sinner kämpfen beim Masters-1000-Turnier von Monte Carlo um den Titel und die Top-Position im Männer-Tennis. Alcaraz beendete im Halbfinale am Samstag den Traum des Monegassen Valentin Vacherot vom Heimsieg. Der Spanier setzte sich 6:4,6:4 durch. Sinner ließ Alexander Zverev keine Chance. Der Weltranglisten-Zweite setzte sich gegen den Deutschen 6:1,6:4 durch, für Zverev war es die achte Niederlage in Folge gegen den Südtiroler.
Sinner hat am Sonntag die Chance, Alcaraz wieder als Nummer eins der Weltrangliste abzulösen. Der Spanier muss seine Punkte im Fürstentum vom Sieg aus dem vergangenen Jahr verteidigen, Sinner verpasste das Turnier aufgrund seiner dreimonatigen Dopingsperre. In seiner Wahlheimat Monaco steht der Südtiroler erstmals im Finale. Überhaupt befindet sich der 24-Jährige in Topform. Nach dem “Sunshine Double” in Indian Wells und Miami ist Sinner der erste Spieler seit Novak Djokovic 2015, der in den ersten drei Masters-1000-Turnieren des Jahres das Finale erreicht hat.
Vor den Augen von Tennis-Legende Boris Becker war Zverev vor allem zu Beginn der Partie chancenlos. Der Deutsche leistete sich zu viele Fehler und wirkte oft ratlos. Sinner zeigte Zverev auch im zweiten Satz immer wieder die Grenzen auf. Gegen den Aufschlag des Südtirolers gelangen Zverev im zweiten Durchgang nur zwei Punkte, ehe er am Ende ein weiteres Break kassierte und sein Aus besiegelt war.




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