Von: apa
Der Olympische Zweierbob-Bewerb hat für Markus Treichl zwar kein Spitzenresultat, aber eine persönliche Bestleistung im Zeichen der fünf Ringe gebracht. Mit einer kleinen Steigerung in den letzten zwei der vier Läufe verbesserte sich der Tiroler mit seinem Anschieber Daniel Bertschler am Dienstagabend in Cortina vom elften Halbzeitrang noch auf Platz neun. Sein bisher bestes Olympia-Resultat war Platz 15 2018 in Pyeongchang gewesen.
“Ich bin happy”, betonte Treichl, der den Zweier-Gesamtweltcup 2025/26 als Gesamtsiebenter beendet hatte. Auch wenn sich in die Freude gewisser Ärger über die Schnitzer im ersten Lauf am Montag schlich (“Schade, dass wir da so viel liegengelassen haben”), stand für ihn am Ende eine “wirklich solide” Vorstellung. Und die gibt Kraft für den kommenden Vierer-Bewerb am Samstag und Sonntag. “Volle Attacke”, verlautete Treichl.
Indes krönte Johannes Lochner seine Karriere mit dem erstmaligen Olympia-Gold. Der 35-Jährige führte einen deutschen Dreifachsieg an, gewann vor seinem Dauerrivalen Francesco Friedrich (+1,34 Sek.) und Adam Ammour (+1,82).
Mandlbauer: “Noch viel zu lernen”
Mit diesen Zeiten hatten Olympia-Debütant Jakob Mandlbauer und Daiyehan-Obafemi Nichols-Bardi nichts zu tun. Österreichs zweiter Bob war am Dienstag nur noch einmal im Einsatz, die beiden verpassten als 21. die Qualifikation der besten 20 für den vierten Lauf. Mandlbauer sah den ersten Auftritt bei den Spielen als Teil eines Reifeprozesses. “Es gibt noch viel zu lernen, aber wir haben ja noch einen Wettbewerb”, meinte der 27-Jährige, der ebenfalls im Vierer an den Start geht.




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