Von: ka
Mailand/Klobenstein – Die 21-jährige Südtirolerin Maybritt aus Oberinn feierte bei den Olympischen Spielen ihr Debüt auf der internationalen Bühne und präsentierte sich über ihre Spezialdistanz von 1000 Metern in starker Form. Sie ist die erste Südtirolerin seit 2018, die wieder an Olympischen Spielen im Eisschnelllauf teilnimmt.
Als einzige Italienerin am Start über die 1000 Meter konnte sie sich im starken internationalen Feld beweisen und erreichte mit einer Zeit von 1.17,15 Minuten den 25. Platz. Für die junge Athletin war es ein wichtiger Schritt in ihrer noch jungen Karriere und eine wertvolle Erfahrung auf höchstem sportlichen Niveau.

Gold ging an die Niederländerin Jutta Leerdam, die mit 1.12,31 Minuten einen neuen olympischen Rekord aufstellte. Silber sicherte sich ihre Landsfrau Femke Kok mit 1.12,59 Minuten, während die Japanerin Miho Takagi in 1.13,95 Minuten die Bronzemedaille gewann.
Auch für den italienischen Eisschnelllauf insgesamt laufen diese Spiele erfolgreich: Während Francesca Lollobrigida am ersten Wettkampftag über 3000 Meter in 3:54,28 Minuten Gold gewann und einen neuen olympischen Rekord für die Gastgebernation aufstellte, holte am zweiten Wettkampftag der 23-jährige Riccardo Lorello bei seinem Olympia-Debüt Bronze über 5000 Meter in 6:09,22 Minuten und setzte damit ein weiteres Ausrufezeichen für das italienische Team.

Trotz kleiner Fehler zeigte sich Maybritt nach dem Rennen zufrieden mit ihrem Auftritt: „Es war unglaublich, besser hätte es nicht gehen können. Als Athletin bin ich zufrieden mit meiner Zeit und Vorstellung, natürlich waren ein paar Fehler dabei – finde ich aber nur noch besser, weil ich so weiß, was ich noch besser machen kann. Ich habe mein Bestes gegeben. Es war und ist immer noch eine wahnsinnige Erfahrung – bis jetzt war es halt das ‚Davor‘ und ‚der Wettkampf‘ und jetzt kommt halt das ‚Danach‘. Ob ich auf die 500 Meter noch reinrutsche und starten darf, ist noch ungewiss.“

Große Unterstützung erhielt die junge Athletin auch von zuhause: Ihr Heimverein, Freunde, Familie sowie zahlreiche Gemeindemitglieder waren nach Mailand gereist, um Maybritt vor Ort anzufeuern und diesen besonderen Moment gemeinsam mit ihr zu erleben.






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