Spektakulärer Beginn

FCS schlägt Catanzaro mit 2:1

Samstag, 31. Januar 2026 | 18:31 Uhr

Von: mk

Bozen – In einem spektakulären Beginn einer intensiven und unterhaltsamen Partie bezwingt die Truppe von Mister Castori durch Treffer von Zedadka (3.) und Merkaj (21.) die „Giallorossi“ vor heimischem Publikum; Pittarello trifft für die Gäste zwischenzeitlich zum Ausgleich (7.)

Vierter Sieg in Folge für den FC Südtirol: Die Formation unter der Leitung von Mister Fabrizio Castori schlägt im Rahmen des 22. Spieltags der Serie BKT 2025/26 Catanzaro vor toller Kulisse im Bozner Drusus-Stadion mit 2:1 (2:1). In einer insgesamt sehr intensiven wie auch unterhaltsamen Partie sticht eine spektakuläre Anfangsphase besonders hervor.

Mit ihrem bereits dritten Vorstoß gehen die Weißroten in der dritten Minute in Führung: Tait hält nach einer Molina-Abgabe mit rechts drauf, Pigliacelli kann dessen wuchtigen Abschluss noch per Faustabwehr parieren, Zedadka versenkt den Abpraller sehenswert im rechten Kreuzeck zum 1:0. Die „Giallorossi“ antworten postwendend: Nach einem Steckpass von Liberali trifft Pittarello diagonal ins linke Eck zum 1:1-Ausgleich (7.). Die Weißroten zeigen sich aber unbeeindruckt und halten an ihrer guten Ausrichtung fest. In Spielminute 21 fällt der spielentscheidende Treffer: Brighenti verschätzt sich bei einem aufkommenden Ball, weshalb Merkaj rund 40 Meter vor dem Catanzaro-Gehäuse alleine auf Pigliacelli zulaufen kann. Vor dem Gäste-Keeper bleibt der FCS-Stürmer cool, umkurvt diesen und schiebt zum 2:1 ein.

Die erste Halbzeit

Die Weißroten stoßen an und kommen sogleich zur ersten Torraumszene: Nach einer flachen Hereingabe von der Grundlinie geht Zedadka in der Catanzaro-Box zu Boden, der VAR prüft die Szene kurz und hat jedoch kein regelwidriges Vergehen ausgemacht (zweite Minute). Die Gastgeber gehen trotzdem unmittelbar danach in Führung. Molina legt mit dem Außenrist für Tait ab, dessen wuchtige Direktabnahme kann Pigliacelli mit den Fäusten abwehren; der Abpraller landet bei Zedadka links im Strafraum, der das Spielgerät direkt mit rechts im rechten Kreuzeck versenkt (dritte Minute). Die Gäste antworten jedoch postwendend. Die Anzeige springt gerade auf die siebte Minute um, als Liberali mit einem Steckpass Pittarello bedient; dieser trifft frei vor Adamonis ins lange linke Eck zum 1:1 und dem prompten Ausgleich.

Die Zuschauer im Bozner Drusus-Stadion erleben einen äußerst munteren wie intensiven Beginn, in Minute zehn gelingt Liberali ein hoher Ballgewinn in der FCS-Hälfte, er dringt in die Box der Gastgeber ein, indem er zwei Gegenspieler aussteigen lässt; die Hintermannschaft der Weißroten bekommt die Situation irgendwie bereinigt. Auf der anderen Seite wird Molina von Petriccione in einem Zweikampf von den Beinen geholt, doch erneut liegt laut dem VAR kein elfmeterwürdiges Foul vor (13.). In Spielminute 19 flankt D’Alessandro von der linken Außenbahn ins Zentrum, Liberali köpft in die Arme von Adamonis, ehe Pittarello nur eine Zeigerumdrehung später im letzten Moment im Verbund vom FCS-Schlussmann und Kofler am Einschuss aus kurzer Distanz gehindert wird (20.).

Im direkten Gegenzug schlägt der FC Südtirol eiskalt zu. Brighenti verschätzt sich bei einem aufkommenden Ball und gibt Merkaj somit die Chance, 40 Meter vor dem Gäste-Gehäuse alleine auf Pigliacelli zuzulaufen; der FCS-Stürmer bleibt vor dem Catanzaro-Keeper eiskalt, umkurvt diesen mit Schwung und schiebt zum 2:1 ein (21.). Die „Giallorossi“ schütteln sich kurz, Iemmello versucht als Reaktion auf den erneuten Rückstand Adamonis aus großer Distanz zu überraschen: Der Schuss aus rund 45 Metern stellt jedoch keine Gefahr dar und der Torhüter der Hausherren packt sicher zu (24.). Zwei Minuten später ist Adamonis bei einem potenten Abschluss von Pittarello aus spitzem Winkel ins kurze rechte Eck erneut zur Stelle (26.). Die Partie nimmt sich in der Folge erstmals eine kleine Verschnaufpause, kurz vor der Halbzeitpause allerdings hat Catanzaro die Chance auf den erneuten Ausgleich. D’Alessandro mit der Hereingabe von der linken Seite für den Kopf von Pittarello: Adamonis reißt die Arme hoch und kann stark parieren, Tronchin klärt im Anschluss (39.). Mit der knappen Führung für den FC Südtirol geht es in die Halbzeitpause.

Die zweite Halbzeit

Beide Teams gehen unverändert in die zweiten 45 Minuten. Im Gegensatz zur ersten Hälfte, jedoch lässt die erste Torchance nach Wiederanpfiff etwas auf sich warten. In Spielminute 61 schlägt der frisch in die Partie gekommene Crnigoj von der rechten Außenbahn eine starke Flanke an das linke Fünfmetereck zu Pecorino; dieser versucht anstelle der Direktabnahme das Leder zu kontrollieren und wird im Moment des Abschlusses von Cassandro entscheidend bedrängt.

Am anderen Ende setzt Iemmello seinen Kopfstoß nach einer Flanke zu hoch an (64.). In der 71. Minute fällt eine abgefälschte Hereingabe von Cassandro auf die Außenseite der Querlatte, ehe im direkten Gegenzug Pecorino ein weiteres gefährliches Crnigoj-Zuspiel von der rechten Grundlinie um Haaresbreite verpasst (72.).

In der Schlussphase hat der FCS zunächst die Vorentscheidung auf dem Fuß: Odogwu köpft nach Molina-Flanke knapp vorbei (83.), kurz darauf hält Pigliacelli einen flachen El Kaouakibi-Schuss aus rund 20 Metern stark im Nachfassen fest (85.). In der letzten Minute der Nachspielzeit (90+6.) fliegt der letzte Ball in die Box der Weißroten, wo schließlich Pittarello halbrechts zum Abschluss kommt; Odogwu klärt mit seinem Oberkörper auf der Linie und fixiert so den 2:1-Heimsieg für den FC Südtirol.

Die Mannen von Mister Castori nehmen den Trainingsbetrieb wieder am Montagnachmittag (2. Februar) im heimischen FCS Center in der Sportzone Rungg auf.

FC SÜDTIROL – US CATANZARO 1929 2:1 (2:1)
FC SÜDTIROL (3-5-2): Adamonis; Veseli, Kofler, El Kaouakibi; Zedadka, Casiraghi (73. Bordon), Tronchin (58. Crnigoj), Tait ©️ (58. Frigerio), Molina (84. F. Davi); Pecorino (73. Odogwu), Merkaj.

Auf der Ersatzbank: Poluzzi, Theiner, Mancini, Sabatini, S. Davi, Brik, Verdi.
Trainer: Fabrizio Castori.

US CATANZARO 1929 (3-5-2): Pigliacelli; Brighenti (64. Frosinini), Antonini, Cassandro; D’Alessandro (64. Di Francesco), Pontisso (74. Pompetti), Petriccione, Liberali (74. Pandolfi), Favasuli; Pittarello, Iemmello ©️ (84. Nuamah).
Auf der Ersatzbank: Marletta, Esteves, Bashi, Verrengia, Alesi, Rispoli, Buglio.
Trainer: Alberto Aquilani.

SCHIEDSRICHTER: Niccolò Turrini (Florenz) | Die Assistenten: Giuseppe Di Giacinto (Teramo) & Simone Pistarelli (Fermo) | Vierter Offizieller: Francesco Zago (Conegliano).
VAR: Alberto Santoro (Messina) | AVAR: Stefano Del Giovane (Albano Laziale).
TORE: 1:0 Zedadka (3.), 1:1 Pittarello (7.), 2:1 Merkaj (21.).
DISZIPLINARISCHE MASSNAHMEN: Gelbe Karten – Tait (FCS | 14.), Petriccione (USC | 45+1.), Tronchin (FCS | 55.), Adamonis (FCS | 78.), Zedadka (FCS | 90+5.).
ANMERKUNGEN: heiterer Nachmittag, Temperaturen um 7°C, 3.808 Zuschauer, davon 568 Gästefans. | Eckenverhältnis: 2-3 (2-1) | Nachspielzeit: 1 min + 6 min.

Bezirk: Bozen

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