Von: Ivd
Bozen –Für den FC Südtirol stellt die Gleichstellung der Geschlechter ein grundlegendes Prinzip dar, das dank der Partnerschaft mit „Gruppo Iovine“ auch im Fußball durch funktionale Entscheidungen eine konkrete und nachhaltige Umsetzung findet
Die Gleichstellung der Geschlechter stellt für den FC Südtirol seit jeher ein zentrales Ziel und ein klares Bekenntnis dar. Es handelt sich um eine bewusst getroffene und von allen Beteiligten getragene Entscheidung, die sowohl innerhalb des Vereins als auch im gesamten Umfeld einen nachhaltigen Mehrwert schafft. Diese Überzeugung bildet die Grundlage des gemeinsam mit „Gruppo Iovine“ entwickelten Projekts, das durch innovative und strukturierte Prozesse wesentliche positive Impulse für die Unternehmenskultur und -führung setzt.
Das Projekt wurde in mehreren aufeinander aufbauenden Phasen konzipiert, beginnend mit einer umfassenden Analyse der internen Prozesse und der personalbezogenen Richtlinien. Anschließend wurden gezielte Maßnahmen zur Gewährleistung von Fairness, Chancengleichheit, leistungsorientierter Anerkennung, Work-Life-Balance sowie einer gerechten Vergütung definiert.
In der praktischen Umsetzung ging es nicht ausschließlich um die Aktualisierung bestehender Abläufe, sondern darum, die Gleichstellung der Geschlechter als grundlegendes Prinzip sowohl im Arbeitsalltag als auch in den strategischen Entscheidungsprozessen des Clubs zu verankern. Dies führte zu konkreten Ergebnissen, darunter eine erhöhte Transparenz, klarer definierte Prozesse sowie eine gesteigerte Motivation der Mitarbeitenden des FC Südtirol. Ein inklusives Unternehmen präsentiert sich stärker und ist besser darauf vorbereitet, Herausforderungen mit Verantwortungsbewusstsein und ausgeprägtem Teamgeist zu begegnen.
Im Profifußball kommt der Gleichstellung der Geschlechter eine besondere Bedeutung zu. Der FC Südtirol nimmt dabei eine soziale und erzieherische Verantwortung wahr und bemüht sich, als Vorbild für positive Werte zu wirken. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen und aktiv zur Förderung einer respektvollen und gerechten Kultur beizutragen. Das Projekt reicht dabei weit über das Spielfeld hinaus und bezieht ebenso Partner, Fans sowie zukünftige Generationen des Vereins mit ein.
Im Dezember 2025 wurde der FC Südtirol für dieses Projekt mit der „Zertifizierung für Geschlechtergleichheit“ ausgezeichnet. Diese bestätigt nicht nur die Erfüllung der formalen Anforderungen, sondern unterstreicht auch die Fähigkeit des Clubs, festgelegte Prinzipien in konkrete und wirksame Maßnahmen umzusetzen. Die Zertifizierung ist Ergebnis einer gemeinsamen Anstrengung und zugleich Ansporn, diesen Weg konsequent weiterzugehen, mit dem stetigen Anspruch, die eigenen Prozesse zu evaluieren und kontinuierlich weiterzuentwickeln.




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