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In den laufenden Playoff-Halbfinalserien deutet vieles auf eine schnelle Entscheidung hin. Sowohl Graz als auch der HC Pustertal stehen jeweils kurz vor dem Einzug ins Finale.
Der HC Falkensteiner Pustertal präsentiert sich bislang souverän. Die Südtiroler sind in den Playoffs noch ungeschlagen und benötigen nur noch einen weiteren Sieg, um erstmals das Finale zu erreichen. Die bisherigen drei Spiele gegen HK Olimpija Ljubljana wurden jeweils mit 3:0 gewonnen.
Eine Schlüsselrolle spielt dabei Torhüter Eddie Pasquale, der seit über 268 Minuten ohne Gegentor geblieben ist. Ljubljana hofft nun, vor heimischem Publikum die Serie zu verlängern, nachdem das Team bereits im Viertelfinale mehrere Heimspiele für sich entscheiden konnte.
Nach einem umkämpften Auftaktspiel setzte sich Graz in den folgenden beiden Begegnungen deutlich durch und gewann jeweils mit vier Toren Unterschied. Bereits am Sonntag haben die Steirer auswärts in Ungarn die Möglichkeit, die Serie für sich zu entscheiden. Allerdings müssen sie dabei auf ihren Stammtorhüter Max Lagacé verzichten. An seiner Stelle wird Nicolas Wieser im Tor stehen.
Der Gegner Fehérvár AV19 steht unter Druck. Nachdem das Team bereits in den Pre-Playoffs gegen Wien kurz vor dem Ausscheiden stand, konnte es die Serie noch drehen. In den bisherigen drei Halbfinalspielen gelangen den Ungarn jedoch nur drei Treffer, weshalb eine deutliche Steigerung in der Offensive notwendig ist, um die Serie zu verlängern.
Sollten beide Serien vorzeitig entschieden werden, könnte es erstmals in der Ligageschichte zu zwei „Sweeps“ in den Halbfinals kommen. In der Vergangenheit waren die kürzesten Serien in den Jahren 2009, 2015 und 2022 zu verzeichnen, als die Finalisten jeweils nach insgesamt neun Spielen feststanden




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