Von: apa
Der Oberösterreicher Felix Großschartner ist in das Aufgebot des UAE-Teams um Topfavorit Tadej Pogacar für die Tour de France (4. bis 26. Juli) nominiert worden. Der kletterstarke Zeitfahr-Staatsmeister gehörte auch schon 2023 zu den Tour-Helfern von Pogacar. Der zweite österreichische Teilnehmer wird Marco Haller sein, der Kärntner in Diensten des Tudor-Rennstalls startet in seine bereits elfte Frankreich-Rundfahrt. Gregor Mühlberger kam bei Decathlon nicht zum Zug.
Die 113. Tour beginnt am Samstag mit einem Teamzeitfahren in Barcelona. Für Großschartner ist es die vierte Teilnahme an der Frankreich-Rundfahrt. Der 32-Jährige fuhr bereits bei etlichen Erfolgen wie dem Giro-Triumph 2024 an der Seite von Pogacar. Auch heuer war er schon mehrfach als Helfer des Weltmeisters gefragt. Bei ihrer gemeinsamen Tour 2023 musste sich der Slowene aber Jonas Vingegaard geschlagen geben, der auch diesmal der schärfste Rivale des Titelverteidigers aus Slowenien sein dürfte. Neben Großschartner gehören unter anderem Isaac del Toro, Adam Yates, Brandon McNulty und Nils Politt dem Kader des Emirates-Rennstalls an.
Haller vor elfter Teilnahme, Mühlberger enttäuscht
Routinier Haller wird in der Tudor-Mannschaft um Michael Storer und Julian Alaphilippe als Road Captain den Leitwolf geben. Mit elf Teilnahmen fehlt dem 35-Jährigen nur noch eine auf Österreichs Rekordhalter Bernhard Eisel. Für Mühlberger wurde es zu seiner großen Enttäuschung hingegen nichts aus seiner achten Tour. “Ich werde nicht am Start in Barcelona stehen, sondern meine Teamkollegen nur von zu Hause aus anfeuern. Es ist niederschmetternd, aber so ist der Sport”, schrieb Mühlberger auf Instagram.
Der 32-Jährige hatte im Mai beim Giro d’Italia als starker Helfer des zweitplatzierten Felix Gall aufgezeigt. Ins Decathlon-Aufgebot um Jungstar Paul Seixas für die Tour kam er trotz eines ideal verlaufenen Höhentrainingslagers mit dem Team nicht. “Absolute Konzentration, absolute Disziplin, keine Abkürzungen – alles lief nach Plan. Umso schwerer ist es zu akzeptieren: Manchmal überrascht einen der Sport völlig und gibt einem keine Chance, zu zeigen, worauf man sich vorbereitet hat”, sagte der Bergspezialist.




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