Kühbauers LASK misst sich mit Celtic Glasgow

LASK gegen Schottlands Rekordmeister Celtic um CL-Platz

Montag, 03. August 2026 | 14:52 Uhr

Von: importer

Fußball-Meister LASK trifft in den entscheidenden Duellen um den Einzug in die Ligaphase der Champions League im Quali-Play-off am 18./19. (auswärts) und 25./26. August (heim) auf Schottlands Rekordmeister Celtic Glasgow. Auf Vize Sturm Graz würde im Falle einer erfolgreichen 3. Qualirunde der Sieger aus Sparta Prag – Olympique Lyon warten. Salzburgs letzte Hürde auf dem Weg in die Ligaphase der Europa League wäre der Verlierer aus Mjällby AIF (SWE) – Slovan Bratislava.

Der LASK, der seine Premiere im Hauptbewerb der Königsklasse anvisiert, darf sich auf ein Duell zweier Traditionsvereine einstellen. Die 1908 gegründeten “Athletiker” nehmen es mit den 1887 auf den Plan getretenen “Bhoys” auf, die 56 schottische Meisterschaften holten – 20 davon seit der Jahrtausendwende. “Eine traditionsreiche Mannschaft, die gemeinsam mit den Glasgow Rangers den schottischen Fußball seit Jahrzehnten prägt”, befand LASK-Coach Dietmar Kühbauer. Für den Erfolgstrainer ist klar: Celtic ist “in diesem Duell der Favorit”. Die jüngsten Erinnerungen an die Schotten sind aus österreichischer Sicht keine guten: Im Oktober 2025 unterlag Sturm in der EL-Ligaphase im 60.000 Zuschauer fassenden Celtic Park mit 1:2.

Sturm droht weiteres Hammerlos

Auch den Grazern bescherte die Auslosung im UEFA-Hauptquartier in Nyon keine leichte Aufgabe. Sollte die Truppe von Fabio Ingolitsch die Hürde Fenerbahce Istanbul nehmen, würden in den entscheidenden Partien entweder Tschechiens Vizemeister Sparta Prag oder der Vierte der Ligue 1, Olympique Lyon, warten. Das Hinspiel würde in diesem Fall in Graz ausgetragen. Einen Platz in der Ligaphase der Europa League hat Sturm aber in jedem Fall schon in der Tasche.

Anders sieht das bei Salzburg aus, das freilich ein machbares Los erhielt. Überstehen die Bullen die dritte Qualifikationsrunde gegen Pafos aus Zypern, wartet am 20. bzw. 27. August der Verlierer aus der CL-Quali-Paarung Mjällby AIF – Slovan Bratislava. Sollte der einstige Serienmeister schon an Pafos scheitern, würde man ins Play-off der Conference League umsteigen. Auch der Gegner dort ist keinesfalls übermächtig: Der Gewinner der Partie zwischen dem lettischen Vertreter FK Auda aus Riga und FC Dinamo City, dem ehemaligen Dinamo Tirana aus Albanien. In beiden Fällen hat man im Rückspiel Heimrecht.

Rapid wohl gegen Hearts

Ihre möglichen Kontrahenten im Play-off der Conference League kennen seit Montag auch Rapid und die Wiener Austria. Sollte Grün-Weiß über den estnischen Vertreter Paide Linnameeskond hinwegkommen, geht es am 20. (auswärts) und 27. August (heim) gegen den Verlierer aus Benfica Lissabon – Heart of Midlothian. Die Schotten wurden Ende Juli von Sturm mit dem Gesamtscore von 6:0 aus der CL-Quali gefegt. Die Austria, die erst Beitar Jerusalem ausschalten muss, würde auf den Sieger aus Sporting Braga – Dinamo Minsk treffen und hätten dabei im Rückspiel Heimrecht.

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