Von: apa
Anna Gasser muss auf ihren letzten Auftritt im Zeichen der Fünf Ringe noch ein wenig warten. Das olympische Slopestyle-Finale der Snowboarderinnen in Livigno wurde am Dienstag witterungsbedingt abgesagt. Aufgrund des anhaltenden Wetters mit starkem Schneefall und Wind war es nicht möglich, den ursprünglich für 13.00 Uhr angesetzten Bewerb durchzuführen. Der Bewerb soll nun am Mittwoch (14.30 Uhr) stattfinden.
Gasser bestreitet im Slopestyle ihren letzten Auftritt bei Olympischen Winterspielen. In der Qualifikation hatte die Kärntnerin den fünften Platz belegt.
Keine fairen Bedingungen
“Es hätte heute keinen Weg gegeben, dass dieser Kurs funktioniert. Bei guten Verhältnissen ist er mit dem Speed schon sehr schwer und heute waren zehn Zentimeter frischer Schnee im Kurs und es war ziemlich stürmisch”, meinte Gasser zur Absage. “Ein fairer Wettkampf hätte heute nicht stattfinden können.”
Die Doppel-Olympiasiegerin im Big Air hoffte auf einen guten Wettkampf und ging nach der Absage noch frei fahren. “Wir waren schon fertig angezogen und den frischen Schnee haben wir gleich ausgenutzt und ein paar Runs gemacht.” Positiv war immerhin die schnelle Absage des Bewerbs. “Wir haben alle am Start gewartet. Es kann sein, dass das dann zwei, drei Stunden dauert. Heute ist die Absage gleich passiert, so haben wir den Tag noch genießen können.”
Als Favoritin im Slopestyle geht in Livigno die Titelverteidigerin Zoi Sadowski-Synnott an den Start. Als größte Kontrahentin der in der Qualifikation siegreich gebliebenen Neuseeländerin gilt die Japanerin Kokomo Murase.




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