Von: apa
Nach dem Erfolg von Manuel Feller in Kitzbühel heißt es für Österreichs Slalomläufer vorerst wieder hinten anstellen. Zur Halbzeit des Flutlichtrennens in Schladming hat Fabio Gstrein als Zehnter 1,22 Sekunden Rückstand. Feller lag 1,68 zurück (13.), es folgten die nicht für Olympia nominierten Johannes Strolz (+1,75/14.) und Dominik Raschner (+2,28/20.). Es führt der Norweger Atle Lie McGrath vor seinem Landsmann Henrik Kristoffersen (+0,15) und Loic Meillard (SUI/+0,44).
“Dass es so grauenvoll ist, das ist schon eine gescheite Watschn”, sagte der immer wieder mit Rückenproblemen kämpfende Feller im ORF-TV-Interview. Der Riesentorlauf am Dienstag auf der Eispiste hatte ihm körperlich zugesetzt. Der Jubel der 22.500 Zuschauer war ihm aber ebenso vergönnt wie der Anblick von McGrath im Feller-Fanclub-T-Shirt auf dem Sessel des Führenden. “Es war gestern so eisig, ich hatte heute Grip und einen guten Plan”, sagte McGrath, der Startnummer eins optimal ausgenützt hatte.
Mit Fortdauer des Rennens zeigten sich Spuren in der Piste, die teilweise etwas brach. Adrian Pertl als 27. (+2,69) und Joshua Sturm als 28. (+2,80) kommen im zweiten Durchgang gleich zu Beginn, die für die Winterspiele in Bormio nominierten Marco Schwarz (32./+2,95) und Michael Matt (33./+2,97) verpassten das Finale. Simon Rueland schied aus.




Aktuell sind 0 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen