Von: apa
Für Österreichs Tennis-Team hat das Davis-Cup-Duell mit Japan enttäuschend begonnen. Sebastian Ofner musste sich am Freitag im Ariake Coliseum in Tokio Yosuke Watanuki mit 3:6,4:6 geschlagen geben und konnte seiner Favoritenrolle nicht gerecht werden. In der Folge ist Jurij Rodionov als leichter Außenseiter gegen Shintaro Mochizuki im Einsatz und steht unter Druck, um im Kampf um den Aufstieg in die 2. Qualirunde für das Final-8-Turnier nicht weiter an Boden zu verlieren.
ÖTV-Teamkapitän Jürgen Melzer hatte zuletzt von einer “super Trainingswoche” von Ofner gesprochen. Im ersten Auftritt in Tokio konnte der 29-Jährige das nicht auf den Platz bringen, beging zu viele Fehler und konnte dem druckvollen Spiel des Japaners wenig entgegensetzen. Vor allem im 2. Satz servierte Letzterer auch sehr stark und konnte im ersten Aufeinandertreffen mit Österreichs Topspieler schon nach 1:13 Stunden seinen ersten Matchball verwerten. Die Nummer 166 der Welt behielt damit gegen den Ranglisten-135. die Oberhand und feierte zum ersten Mal seit vier Jahren einen Einzelsieg im Davis Cup.
Ofner musste im ersten Satz mehrmals bei seinem Aufschlag kämpfen und gab diesen zum 3:5 entscheidend ab. Im 2. Satz schien durch das Break des ÖTV-Akteurs zum 2:0 nach seiner einzigen Breakchance im ganzen Match eine Wende möglich. Für Watanuki war das aber nur ein kurzer Durchhänger, mit vier Games in Folge legte er den Grundstein für den Sieg. Am Samstag folgt zuerst ein Doppel, in dem für Österreich fix Alexander Erler/Lucas Miedler antreten, gefolgt von den restlichen beiden Einzeln.




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