Von: apa
Quentin Fillon Maillet hat am Freitag bei den Olympischen Spielen Gold im Biathlon-Sprint gewonnen. Der Franzose setzte sich in Antholz in 22:53,1 Minuten vor den Norwegern Vetle Christiansen (+13,7 Sekunden) und Sturla Laegreid (+15,9) durch, die am Schießstand ebenfalls fehlerfrei blieben. Die Österreicher landeten nicht unter den Top 30. Fabian Müllauer wurde 39. (2:23,6/2), Simon Eder 46. (2:37,9/2), Patrick Jakob 49. (2:44,3/2) und Dominic Unterweger 73. (3:36,6/3).
Für Müllauer hatte das Rennen nicht schlecht begonnen. “Ich bin gut gestartet und habe mich nach der ersten Runde gut gefühlt”, erzählte der Salzburger. Dann aber folgten zwei Fehlschüsse. “Schade um die zwei Fehler, sonst wäre ein relativ gutes Ergebnis drin gewesen.”
Auch Jakob berichtete von einem “soliden Start. Dann habe ich leider stehend zweimal verschossen, das war für ein besseres Ergebnis zu viel.” Unterweger, dessen italienische Freundin Rebecca Passler im Zuge von Doping-Anschuldigungen nun doch die Olympia-Startfreigabe erhielt, tat sich von Beginn an schwer. “Ich bin nicht gut reingekommen, habe mich nicht ganz wohlgefühlt. Am Schießstand hat es leider auch nicht geklappt.”
Viertes Olympiagold für Fillon Maillet
Fillon Maillet widmete seine insgesamt vierte olympische Goldmedaille – davor hatte der 33-Jährige 2022 in der Verfolgung und im Einzel sowie dieses Jahr in der Mixed-Staffel triumphiert – seiner Freundin. “Wir erwarten ein Baby, das möchte ich heute bekanntgeben”, sagte Fillon Maillet unmittelbar nach dem Rennen.
Laegreid holte zum zweiten Mal bei diesen Spielen Bronze. Nach seinem ersten Medaillengewinn hatte der Norweger mit dem vor TV-Kameras vorgetragenen Geständnis aufhorchen lassen, seine Freundin betrogen zu haben.




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