Von: apa
Jakob Pöltl ist mit den Toronto Raptors am Sonntag (Ortszeit) in der ersten Runde der NBA-Play-offs ausgeschieden. Der 30-jährige Wiener verlor mit seinem kanadischen Team bei den Cleveland Cavaliers 102:114 und damit die “best of seven”-Serie 3:4. Er bilanzierte mit neun Punkten, sieben Rebounds und zwei Steals in 22:22 Minuten auf dem Parkett. Auf die “Cavs” warten nun die Detroit Pistons, Sieger des Grunddurchgangs in der Eastern Conference.
Die Entscheidung um den Aufstieg fiel im dritten Viertel des siebenten Aufeinandertreffens. Die Gastgeber zogen vom 49:49-Pausenstand sofort auf 58:49 und bis zum Ende des Abschnitts auf 87:68 davon. Vor der Halbzeit hatten die Raptors drei Mal um zehn Punkte geführt. Scottie Barnes verzeichnete 24 Zähler für die Kanadier, die einmal mehr auf Brandon Ingram und Immanuel Quickley, beide verletzt, verzichten mussten. Cleveland wurde von Jarrett Allen und Donovan Mitchell mit je 22 Punkten angeführt. In der Serie gab es letztlich ausschließlich Heimsiege.
“Im dritten Viertel nachgelassen”
“Im dritten Viertel haben wir leider in der Defense ein bisschen nachgelassen und vor allem am Rebound große Probleme gehabt”, analysierte Pöltl das Aus. “Wir haben ihnen (den Cavaliers, Anm.) viel zu viele zweite und dritte Chancen gegeben. Sie haben uns einfach mit ihrer Energie und ihrem Einsatz aus dem Spiel gebracht, wir haben offensiv leider die Würfe nicht getroffen und ihnen einen zu großen Run erlaubt.”
Natürlich sei es “leichter, vor den eigenen Fans zu spielen”, kommentierte der Center die Tatsache, dass alle Partien in der Serie vom Heimteam gewonnen wurden. “Es gibt einem doch das bisschen Extra-Energie, aber ich glaube nicht, dass das den Unterschied ausgemacht hat. Wir haben einfach in den Niederlagen teilweise zu viele Fehler gemacht, hatten entweder zu viele Turnover oder Rebound-Probleme. So hat es dann am Ende leider nicht gereicht.” Mit dem Auftritt der Raptors vor der Pause war Pöltl zufrieden. “Wir haben in der ersten Hälfte gute Defense gespielt, in der Offense im richtigen Moment unsere Würfe reingehaut, haben aggressiv gespielt und dementsprechend eigentlich eine gute Performance gezeigt.”
Detroit stieg nach 1:3 noch auf
Detroit besiegte Orlando Magic mit 116:94 und machte aus einem 1:3 noch ein 4:3 im “best of seven”. Cade Cunningham verbuchte 32 Punkte und zwölf Assists für die Pistons, die erstmals seit 2008 wieder eine Play-off-Serie gewonnen haben.




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