Thomas Preining lieferte ein perfektes Auftaktrennen

Preining gewinnt DTM-Saisonauftakt in Spielberg vor Auer

Samstag, 25. April 2026 | 16:30 Uhr

Von: apa

Der Auftakt der DTM-Saison am Samstag in Spielberg ist für die beiden im Feld vertretenen österreichischen Piloten perfekt verlaufen. Thomas Preining gewann in einem Porsche das Heimrennen wie schon 2022, Lucas Auer fixierte in seinem Mercedes einen rot-weiß-roten Doppelsieg. Der Tiroler hatte den Titel in der vergangenen Saison erst in der Schlussrunde des letzten Rennens verloren, Preining hatte den Titel 2023 geholt. Am Sonntag (13.30 Uhr) wird ein zweites Rennen gefahren.

Preining hatte sich im Qualifying unmittelbar vor Auer auf Position drei gesetzt, beide hielten sich auch nach dem Start im Vorderfeld. Polesitter Maro Engel führte in seinem Mercedes das Feld vorerst an, der Deutsche musste die Spitzenposition aber rund zur Rennhälfte abgeben und wurde am Ende Dritter. Auer profitierte auch von einem Problem am Auto des bis dahin zweitplatzierten französischen Teamkollegen Jules Gounon, gegen Ende griff er auch noch Preining an. Der Oberösterreicher verteidigte seine Spitzenposition aber mit Erfolg.

Preining: “Ein Moment, von dem träumt man”

“Der Luci hat wahnsinnig Druck gemacht”, sagte der Vorjahres-Gesamtvierte Preining auf ServusTV. Schon in Runde eins hatte es zwischen den beiden eine Berührung gegeben. “Es ist sehr schwierig gewesen, Mercedes war richtig schnell. Aber ich könnte nicht glücklicher sein, bin relativ sprachlos. Das ist ein Moment, von dem träumt man. Auf das arbeitet man hin. Das war sehr nahe am perfekten Rennen, viel mehr geht nicht.” Dennoch sieht er für Sonntag noch Steigerungspotenzial. “Von der Pace her müssen wir noch ein bisschen etwas finden.”

Auer war im Großen und Ganzen ebenso zufrieden. “Es war ein sehr guter Start, der zweite Platz ist gut”, meinte der Neffe von Gerhard Berger bei der Pressekonferenz der Top drei. Der 31-Jährige hatte noch den Sieg im Visier. “Man wartet immer auf einen Fehler, weil Überholen ist schwierig. Aber Porsche hat gewonnen, also haben wir noch Arbeit vor uns. Doch am Ende war es ein positiver Tag.” Für Sonntag würde er sich wieder einen österreichischen Doppelsieg wünschen: “Aber in umgekehrter Reihenfolge.” Die DTM wird an acht Schauplätzen mit je zwei Rennen ausgefahren.

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