Von: apa
Marco Rossi hat am Mittwoch sein erstes NHL-Spiel seit Ende Dezember bestritten. Der Vorarlberger kam bei der 2:3-Heimniederlage seiner Vancouver Canucks nach Verlängerung gegen die Winnipeg Jets auf 17:07 Minuten Eiszeit. Der 24-Jährige war nach Ende der Olympia-Pause und Ausheilen einer Beinverletzung, die ihm schon vor seinem Transfer von den Minnesota Wild zu den Canucks Mitte Dezember zu schaffen gemacht hatte, vergangene Woche wieder voll ins Training eingestiegen.
“Es nervt, wenn man nicht spielen kann”, sagte Rossi unmittelbar vor seinem Comeback. “Ich bin wirklich glücklich, wieder dabei zu sein.” 18 Spiele des Ligaschlusslichts hatte der Center verpasst, nachdem sich nach einem Treffer am Bein eine alte Blessur verschlimmert hatte. 24 Partien sind in dieser Saison noch ausständig, in denen sich Rossi bei seinem neuen Team beweisen will. “Wir wissen, wo wir in der Tabelle liegen, aber es verändert sich nichts”, betonte der Angreifer. “Wir wollen gut spielen und so viel wie möglich lernen.”
Mit 43 Punkten aus 58 Partien scheinen die Play-offs längst unerreichbar. Gegen Winnipeg setzte es trotz zweimaliger Führung die vierte Niederlage in Serie. Matchwinner für die Gäste war Cole Perfetti nach 1:37 Minuten der Verlängerung. Rossi kam als einer von nur drei Canucks-Spielern auf ein positives Plus-Minus-Rating (+1). Der ÖEHV-Stürmer war beim 1:0-Führungstreffer seines Teams durch Drew O’Connor (2.) im Spiel und danach bei keinem Gegentor. Kurz vor Perfettis Overtime-Treffer fuhr er zum Wechsel an die Bande. Ihre nächste Partie bestreiten die Canucks am Samstag bei den Seattle Kraken.




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