Von: apa
Red Bull Salzburg hat dem LASK die erste Niederlage in der Amtszeit von Dietmar Kühbauer zugefügt. Der erstmals von Daniel Beichler betreute Tabellenführer setzte sich am Sonntag im Schlager der 20. Bundesliga-Runde in Linz 5:1 (3:1) durch und wehrte den Angriff der Oberösterreicher auf Platz eins somit ab. Karim Konate traf zweimal für Salzburg. Der LASK ist nun Dritter hinter Sturm Graz. Der Meister bezwang Schlusslicht Blau-Weiß Linz dank eines Elfmeter-Tores 1:0 (1:0).
Ried verpasste durch ein 1:1 (1:0) bei der WSG Tirol die Rückkehr in die Top 6. Der Aufsteiger liegt als Siebenter nun einen Zähler hinter Rapid. Die Wattener haben als Zehnter vier Punkte Rückstand auf den Sechsten, die ohnehin nur noch kleine Chance auf die Meistergruppe ist damit praktisch dahin.
Salzburg im ersten Spiel unter Beichler fulminant
Zwölf Partien war der LASK unter Kühbauer unbesiegt geblieben, zehn davon wurden gewonnen. Salzburg beendete diesen Lauf im ersten Spiel unter Beichler, dem Nachfolger von Thomas Letsch, nach einem Traumstart. Kerim Alajbegovic und Konate trafen gegen den Herausforderer schon in der 6. und 10. Minute. Kurz kamen die Linzer auf. Sasa Kalajdzic (18.) brachte die Athletiker heran, Moses Usor vergab eine Riesenchance auf den Ausgleich. Sota Kitano (37.) stellte postwendend noch vor der Pause nach Vorarbeit von Alajbegovic den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her.
In der zweiten Halbzeit sorgte Konate (64.) für eine Vorentscheidung, Winterzugang Damir Redzic (94.) traf sehenswert mit seinem ersten Tor im Salzburger Trikot zum Endstand. Der Leader liegt nun zwei Punkte vor Sturm bzw. drei vor dem LASK an der Spitze und hat den Einzug in die Meistergruppe nun auch rechnerisch endgültig fixiert. Unter Letsch hatte Salzburg in der Liga im Frühjahr in zwei Runden nicht gewonnen.
Sturm jubelt nach VAR-Elfmeter
Für Sturm war Belmin Beganovic mit seinem verwandelten Elfmeter in der 35. Minute der entscheidende Mann. Der Heimsieg der Grazer war eine mühevolle Angelegenheit. Beim Team von Fabian Ingolitsch fehlte unter anderem der verletzte Kreativgeist Otar Kiteishvili, dafür stand dessen georgischer Landsmann Gizo Mamageishvili erstmals in Sturms Liga-Startformation. Der 23-Jährige wurde von Mamadou Fofana knapp innerhalb des Strafraums getroffen, nach VAR-Intervention gab es in der 34. Minute Strafstoß für Sturm. Beganovic verwertete sicher.
Im Finish zogen sich die Steirer immer weiter zurück, um den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Sturms Jeyland Mitchell sah in der 90. Minute wegen eines Kopfstoßes gegen David Riegler noch Rot. Blau-Weiß kam zu keiner echten Ausgleichschance, dem Schlusslicht fehlen weiterhin drei Zähler auf den Vorletzten GAK.
Ried musste sich im 100. Pflichtspiel von Maximilian Senft als Cheftrainer der Innviertler in Innsbruck mit einem Punkt begnügen. Antonio van Wyk (22.) brachte die Rieder zunächst hochverdient in Führung. Die Wattener belohnten sich in der zweiten Halbzeit aber für ihre Leistungssteigerung mit dem ebenso verdienten Ausgleich durch Valentino Müller (71.). Für den Mittelfeldmann war es sein neunter Treffer in dieser Saison.




Aktuell sind 0 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen