Von: luk
Alcenago – Vor der eindrucksvollen Kulisse der Lessinia-Berge wurde in Alcenago di Grezzane bei Verona die zweite Runde der Dreivenetien-Trialmeisterschaft 2026 ausgetragen. Mehr als 70 Fahrer stellten sich den anspruchsvollen Sektionen, die der Motoclub Trial Scaligero Verona inmitten von Wald und Felsen vorbereitet hatte. Die naturbelassene Strecke sowie das zentral gelegene Fahrerlager sorgten für beste Bedingungen und eine rundum gelungene Veranstaltung.
Der Wettbewerb zählte zugleich auch zur Südtiroler Landesmeisterschaft und lockte zahlreiche Fahrer aus Südtirol nach Verona, darunter viele junge Talente in den Nachwuchskategorien. Besonders die technisch schwierigen Sektionen verlangten den Teilnehmern alles ab. Fehler wurden sofort bestraft, wodurch selbst kleine Patzer kaum mehr gutzumachen waren.
Trotzdem konnten einige Südtiroler starke Ergebnisse einfahren. Richard Pichler, Präsident des Trial Team Südtirol, überzeugte in der anspruchsvollen Klasse TR3 mit einem hervorragenden zweiten Platz. Giuseppe Zeni belegte Rang fünf, während Luca Pozza vom MC Egna Neumarkt in der Kategorie TR5 mit Platz drei den Sprung aufs Podest schaffte.
In der Klasse TR4 war Leo Erharter als Sechster bester Südtiroler. Dahinter reihten sich Jonas Comploi, Fabian Thaler, Andreas Parth, Hermann Thaler und Johann Laimer ein. Vor allem in den ersten Sektionen kosteten einige Fehler wertvolle Punkte, weshalb die Fahrer diesmal hinter ihren eigenen Erwartungen blieben.
Auch in der TR3 Open war Südtirol gut vertreten: Simon Taferner fuhr auf Platz fünf, Marc Laimer wurde Siebter und Werner Burgmann Neunter. Weniger glücklich verlief das Rennen für Laia Pichler, die nach intensiven Einsätzen bei der Italienmeisterschaft und der EM in Frankreich diesmal nicht ihr gewohntes Niveau abrufen konnte.
Besonders erfreulich verlief der Renntag jedoch aus Sicht des Nachwuchses. Der MC Egna Neumarkt bestätigt weiterhin die starke Arbeit im Jugendbereich und durfte sich über mehrere Spitzenplatzierungen freuen. Leonardo Cressotti gewann die Kategorie Minitrial C. In der Minitrial Entry fuhr Julia Laimer vom Trial Team Südtirol auf Rang zwei, während Marco Pozza als Dritter ebenfalls aufs Podest kam. Komplettiert wurden die starken Leistungen durch Rayan Scarabello auf Platz vier und Caio Alberto Vettori auf Rang sechs.
Ein Extralob verdiente sich zudem das Trial Team Südtirol für die Organisation des Rennsekretariats, das während der gesamten Veranstaltung reibungslos funktionierte.




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