Von: luk
Niederdorf – Als am Mittwoch, 21. Jänner bekannt wurde, dass der Reschenseelauf nach 25 erfolgreichen Jahren heuer nicht mehr stattfinden würde, waren mit Sicherheit viele Personen überrascht. Die Veranstalter des Südtirol Dolomiti Superbike, welcher 2026 ebenfalls nicht mehr stattfinden wird, kennen die Probleme, welche zum Aus des Laufs im Westen Südtirols führten, nur zu gut – und drücken ihr solidarisches Bedauern mit dem Organisationskomitee aus.
30 Jahre lang hat der Dolomiti Superbike Tausende Mountainbikerinnen und Mountainbiker nach Niederdorf gelockt. Auf der anderen Seite Südtirols, ganz im Westen, da hatte der Reschenseelauf unter den passionierten Läuferinnen und Läufern für 25 Jahre denselben Ruf. Und doch werden diese beiden Fixtermine 2026 nicht mehr im Südtiroler Sport-Kalender stehen. „Auch wir bedauern es sehr, dass mit dem Reschenseelauf ein weiteres, großes Event Südtirols 2026 nicht mehr stattfinden wird und möchten dessen OK-Team um Gerald Burger zu diesem höchst erfolgreichen Vierteljahrhundert gratulieren“, sagt Kurt Ploner, der OK-Chef des Dolomiti Superbike.
Die Gründe hinter diesen Entscheidungen sind leider dieselben: „Der bürokratische Aufwand und die Arbeit wurden immer mehr. Es brauchte auch immer größere finanzielle Mittel, was für die Veranstalter ein Risiko birgt, weil es auch nicht einfach ist, Sponsoren zu finden und sie zu überzeugen, noch tiefer in die Tasche zu greifen. Ganz zu schweigen von den Sicherheitsvorschriften, die einzuhalten sind. Ebenfalls fundamental ist für ein Event wie die unseren die Mitarbeit von freiwilligen Helferinnen und Helfern. Die Bereitwilligkeit unserer Leute, für diese Events Zeit zu opfern, ist in den vergangenen Jahren stetig gesunken und es wurde immer schwieriger, Rückhalt zu finden. Außerdem war es für uns als OK-Team auch schwierig, motivierte Nachfolgerinnen und Nachfolger zu finden, die bereit waren, das Projekt als nächste Generation in die Zukunft zu führen. Das hat uns in die Knie gezwungen und nun leider auch den Reschenseelauf“, fasst Ploner abschließend zusammen.




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