Viola und drei Spieler aus Deutschland qualifizieren sich in Gröden für das Hauptfeld

Traum von Tröbinger geplatzt

Montag, 09. Oktober 2017 | 16:40 Uhr

Gröden – In der entscheidenden Qualifikationsrunde beim Sparkasse ATP Challenger Val Gardena Südtirol gab es für Erwin Tröbinger nichts zu holen. Der 21 Jahre alte Wolkensteiner unterlag im Kampf um den Einzug in das Hauptfeld bei dem mit
64.000 Euro dotierten größten Tennisturnier in Südtirol dem Italiener Matteo Viola in 54 Minuten mit 2:6, 1:6. Viola, der in Gröden im Jahre 2012 im Halbfinale stand und aktuell auf Platz 281 der Weltrangliste liegt, war zu stark für Tröbinger, der im gesamten Match siebenmal seinen Aufschlag abgab und nur ein einziges Mal sein Service halten konnte. Viola ist der siebte Spieler aus Italien, der damit im Hauptfeld dabei ist, In der ersten Runde trifft er auf den Franzosen Tristan Lamasine.

Neben Viola haben sich drei Spieler aus Deutschland für das Hauptfeld qualifiziert. Marc Sieber gewann gegen Edan Leshem aus Israel mit 6:3, 6:4. Kein Krawietz, im Vorjahr im Halbfinale in St. Ulrich, stoppte den Franzosen Albano Olivetti mit 7:5,
6:4, und Tim Pütz eliminierte mit dem Italiener Andrea Arnaboldi die Nummer eins der Qualifikation mit 7:6 (3), 6:3. Krawietz und Pütz treffen am Dienstag in einem Qualifikatenduell in der ersten Runde aufeinander. Sieber spielt zum Auftakt gegen
den Holländer Igor Sijsling, und auch Leshem hat nach der Absage von Jurgen Zopp als Lucky Loser den Sprung ins Hauptfeld geschafft. Er spielt am Mittwoch gegen die Nummer 6 Dustin Brown.

Am Dienstag wartet auf die Tennisfans aus Südtirol ab 10.30 Uhr ein intensives Programm. Höhepunkt ist natürlich der erste Auftritt von Andreas Seppi. Der Publikumsliebling tritt nach drei Jahren wieder in Gröden an und spielt nicht vor 18.00 Uhr gegen den starken Polen Jerzy Janowicz. Seppi hat zwar das einzige direkte Duell mit Janowicz gewonnen, aber er weiß, dass es nicht leicht wird gegen den Wimbledon-Halbfinalisten von 2013: “Janowicz ist ein harter Gegner, besonders auf so einem schnellen Belag wie hier in Gröden. Es hängt natürlich auch ein bisschen von der Tagesverfassung ab. Aber ich habe ein positives Gefühl und hier in St. Ulrich immer gut gespielt”.

Heute hat auch Patrick Prader im Tennis Center von St. Ulrich trainiert. Der 31-Jährige aus Barbian hat nach der kurzfristigen Absage von Thanasi Kokkinakis die Wild Card der Veranstalter erhalten. „Ich habe nichts zu verlieren“, sagt Prader vor dem Match am Mittwoch um 16.00 Uhr gegen die Nummer eins Marius Copil aus Rumänien, die in der Weltrangliste auf Rang 75 liegt. Copil wird erst am Dienstag in St. Ulrich erwartet. Er hat am Sonntag bei einem ATP-Challenger in Taiwan das Finale gespielt und verloren.

Von: luk

Bezirk: Salten/Schlern

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