Priestervereinigung 1533 gegründet

Foedus Sacerdotale feiert Titularfest mit den Bischöfen Muser und Glettler

Dienstag, 03. August 2021 | 10:18 Uhr

Brixen – Der Foedus Sacerdotale ist eine 1533 gegründete Priestergemeinschaft, der Priester aus den Diözesen Bozen-Brixen und Innsbruck angehören. Am Freitag, 6. August 2021, am Fest Verklärung des Herrn, feiert die Priestergemeinschaft mit den Bischöfen Ivo Muser und Hermann Glettler ihr jährliches Titularfest im Brixner Dom.

Die Priestervereinigung „Foedus Sacerdotale“ ist 1533 am Dom zu Brixen gegründet worden. Seit dem Neubau des Doms hat sie an dem von ihr erbauten Salvator-Altar ihren Sitz. Dem Foedus Sacerdotale gehören gegenwärtig 82 Priester aus der Diözese Bozen-Brixen und 31 aus der Diözese Innsbruck an. Direktor ist Fabian Tirler.

Ziel des Foedus Sacerdotale ist die Pflege der Solidarität zwischen den Priestern sowie das Gedenken im Gebet für die lebenden und verstorbenen Mitglieder. Die Vereinigung versteht sich als eine konkrete Ausdrucksform der Gemeinschaft des Presbyteriums, also der Priester der Diözese. Diese Gemeinschaft wird in besonderer Weise auch in der jährlichen gemeinsamen Feier des Titularfestes zum Ausdruck gebracht, die heuer am Freitag, 6. August, mit den Bischöfen Ivo Muser (Bozen-Brixen) und Hermann Glettler (Innsbruck) um 9.00 Uhr im Brixner Dom stattfinden wird. Bischof Glettler wird die Predigt halten.

Anschließend, um 10.30 Uhr in der Hofburg Brixen, wird die Vorstellung des Buches „Priesterliche Vervollkommnung und Seelsorge im Raum der alten Diözese Brixen: Das Foedus Sacerdotale zwischen Katholischer Reform und Gegenwart“ stattfinden. Autorin des Buches über die Geschichte der Priestergemeinschaft ist die Direktorin des Diözesanarchivs Brixen Erika Kustatscher.

Von: mk

Bezirk: Eisacktal

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1 Kommentar auf "Foedus Sacerdotale feiert Titularfest mit den Bischöfen Muser und Glettler"


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Gustl64
Gustl64
Superredner
1 Monat 25 Tage

Solidarität zwischen den Priestern? Das leben nur die wenigsten der Priester. Ein alter Priester hat sich kürzlich geäußert, dass der größte Makel eines Priesters die ‘invidia clericalis’ sei, also der Neid.

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