TheoTag 2019

Kirche informiert über Ausbildungsangebot und Möglichkeiten der Mitarbeit

Dienstag, 19. Februar 2019 | 17:20 Uhr

Brixen – Bereits zum neunten Mal bot der „TheoTag“ heute jungen Menschen an der Philosophisch-Theologischen Hochschule (PTH) in Brixen die Gelegenheit, sich bei Vorträgen, Begegnungen und Informationsständen ein Bild von den Möglichkeiten der Mitarbeit in der Kirche zu machen, Menschen kennenzulernen, die in der und für die Kirche arbeiten sowie Informationen über die dafür notwendigen Ausbildungswege einzuholen.

Etwa 300 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe sind der Einladung von Diözese und Philosophisch-Theologischer Hochschule (PTH) gefolgt und haben sich in Brixen über das Ausbildungsangebot sowie die zahlreichen haupt-, neben- und ehrenamtlichen Möglichkeiten der Mitarbeit in der Kirche informiert.

Eröffnet hat den TheoTag 2019 Bischof Ivo Muser und ist dabei auf auf das Thema der Öffnung und der Offenheit eingegangen: „Die offene Tür kann als menschliches Ursymbol verstanden werden. Heute sind die Türen hier an der der wichtigsten Bildungsinstitution der Diözese offen und wir sind hier, um uns zu begegnen, um Einblicke zu erhalten, Fragen zu stellen und vielleicht auch neue Perspektiven zu entdecken.“ Der Bischof regte in seiner Begrüßung auch zur Auseinandersetzung an: „Der heutige Tag soll für alle ein Tag der Auseinandersetzung mit dem einen oder anderen Vorurteil sein und auch in dieser Hinsicht wünsche ich mir, dass es ein Tag der Offenheit wird. Ich wünsche mir, dass nach dem heutigen Tag einige Fragen bleiben, die euch in den nächsten Tagen und Wochen beschäftigen.“

Nach dem gemeinsamen Beginn mit dem Bischof hatten die Schülerinnen und Schüler aus dem ganzen Land die Möglichkeit, sich an Informationsständen auszutauschen, mit Experten aus den unterschiedlichsten kirchlichen Berufsfeldern zu sprechen und zehn Vorträgen beizuwohnen. Martin Lintner referierte beispielsweise über die Auferstehung, Maria Theresia Ploner über Frauen in der Bibel als mögliche Leitbilder für die Gegenwart und Paolo Renner über das Kreuz als altes und mehrdeutiges Symbol.

Besonders rege nutzten die 300 Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus ganz Südtirol die Möglichkeit mit Bischof Muser zu diskutieren. Beim Gespräch mit dem Bischof fragten die Jugendlichen den Bischof unter anderem, warum der Bezug zur Kirche unter Jugendlichen ständig abnehme, wie der Dialog mit anderen Religionen aussehe, welche Positionen die Kirche zu Sexualität und Diskriminierung einnehme oder was die Kirche vom Urknall halte. In seinen Antworten unterstrich Bischof Muser vor allem die Konzepte von Toleranz, Respekt und Gemeinsinn, an denen sich kirchliches Handeln orientiere.

Angeregt war auch der Austausch mit den verschiedenen Diensten der Diözese, die sich in Brixen ebenfalls den interessierten Jugendlichen präsentierten, so etwa Wolfgang Penn und das Team des Missionsamtes der Diözese, Krankenhausseelsorgerin Dorothea Fauner, der Unternehmer Georg Oberrauch und Josef Knapp, der Beauftragter der Diözese für die Berufungspastoral.

Von: luk

Bezirk: Eisacktal

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