Von: mk
Bozen – Am 20. Jänner besuchte eine Delegation aus Friaul-Julisch Venetien Bozen. Ziel war die Vertiefung des Südtiroler Modells zur Stärkung von Deutsch als Zweitsprache an italienischen Schulen.
Die Gruppe von Vertreterinnen und Vertretern wurde von Alessia Rosolen, Regionalassessorin für Bildung und Arbeit, geleitet. Mit dabei waren die Direktorin des Dienstes für Bildung, Orientierung und Recht auf Studium Daniela Pavatti, drei Schuldirektoren, einige Mitarbeitende der Verwaltung, drei Bürgermeister (beziehungsweise die beauftragten Gemeindereferenten der Gemeinden), die an der Einrichtung einer zweisprachigen Schule interessiert sind. Empfangen wurde die Delegation vom Landesrat für Italienische Bildung und Kultur Marco Galateo und von Hauptschulamtsleiter Vincenzo Gullotta.
“Mehrsprachigkeit ist ein großer Vorteil aber auch eine Verantwortung. Das Südtiroler Modell zeigt, dass Investitionen in die Deutschkenntnisse die Kompetenzen, die Chancen und den sozialen Zusammenhalt unserer Jugendlichen stärken”, betonte Landesrat Galateo. “Wir freuen uns, dass eine weitere italienische Region unsere Erfahrung als gute Praxis betrachtet.”
Im Laufe des Tages fanden mehrere institutionelle Gespräche statt. Zudem wurde das Bildungsangebot der Schulen mit Fokus auf Sprachförderung vorgestellt. Die Besuchergruppe besuchte Klassen der Grundschule und der Mittelschule und nahm an einem Treffen an der Freien Universität Bozen zur Ausbildung von Deutschlehrpersonen teil.
“Dieser Besuch bestätigt den Wert der Arbeit der italienischen Schulen Südtirols im Bereich der Sprachförderung. Unser Ziel ist es, jungen Menschen die nötigen Kompetenzen zu vermitteln, um sich sicher in einem mehrsprachigen Umfeld zu bewegen und Bildung sowie Inklusion zu stärken”, unterstrich Schulamtsleiter Gullotta.




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