Von: luk
Bozen – Rektor Prof. Alex Weissensteiner und Generaldirektor Günther Mathà trafen vergangenen Freitag am Campus Bozen Zentrum der Freien Universität Bozen die neu gewählte Führung der Südtiroler HochschülerInnenschaft sh.asus: Vorsitzende Neha Kumari Bhati und Vizevorsitzende Julia Bozzetta.
Ziel dieses ersten Kennenlernens war es, die Basis für eine gute Zusammenarbeit zu zentralen Themen des universitären Lebens zu schaffen. Im Mittelpunkt standen dabei unter anderem die Wohnsituation und der Zugang zu leistbaren, nachhaltigen Wohnmöglichkeiten für Studierende, die Weiterentwicklung Bozens zu einer lebendigen und attraktiven Universitätsstadt sowie der Ausbau der psychologischen Unterstützung und Beratungsangebote – auch durch eine stärkere Vernetzung mit bestehenden Einrichtungen vor Ort.
Im Rahmen des Treffens hob Rektor Prof. Alex Weissensteiner die Bedeutung der institutionellen Zusammenarbeit hervor und fügte hinzu: „Ich gratuliere der neuen Vorsitzenden und ihrer Stellvertreterin herzlich zu ihrem Amtsantritt. Der offene und regelmäßige Austausch mit der Studierendenvertretung ist für uns von großer Bedeutung – denn gute Hochschulpolitik lebt vom Dialog. Gemeinsam möchten wir Südtirol als attraktiven und zukunftsorientierten Studien- und Bildungsstandort weiter stärken und kommende Herausforderungen entschlossen angehen.“
Auch Generaldirektor Günther Mathà betonte die Notwendigkeit einer zielgerichteten Zusammenarbeit, um den steigenden Anforderungen an Services für Studierende gerecht zu werden und Rahmenbedingungen zu schaffen, die die Rückkehr und den Verbleib von Talenten in Südtirol unterstützen. „Auch ich schließe mich den Glückwünschen für die neue Vorsitzende und Vizevorsitzende an. Wir wollen die gemeinsam angebotenen Dienstleistungen für Studierende wie etwa die psychologische Beratung weiter vertiefen und gemeinsame Akzente gegen den Brain-Drain setzen sowie Hindernisse für die Rückkehr hochqualifizierter Akademikerinnen und Akademiker abbauen“, ergänzte Mathà.
Neha Kumari Bhati und Julia Bozzetta unterstrichen die Bedeutung dieses Dialogs aus Sicht der Studierendenvertretung: „Für uns als sh.asus ist der direkte Draht zur Universitätsleitung essenziell, um die Anliegen der Studierenden wirksam zu vertreten. Besonders bei drängenden Herausforderungen wie dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum und dem Ausbau der psychischen Gesundheitsvorsorge brauchen wir eine enge Abstimmung und mutige Schritte“, so die neue Vorsitzende und ihre Stellvertreterin. „Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit der unibz daran zu arbeiten, Bozen nicht nur als Studienort, sondern als lebendigen und inklusiven Lebensraum für alle Studierenden weiterzuentwickeln und eine Brücke zwischen der akademischen Welt und dem gesellschaftlichen Leben in Südtirol zu schlagen.“
Zum Abschluss vereinbarten beide Seiten, den regelmäßigen Austausch fortzuführen und gemeinsame Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Rahmenbedingungen und zur Steigerung der Lebensqualität der Studierenden umzusetzen. Ziel ist es, Südtirol als attraktiven Universitätsstandort weiter zu stärken.




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