Deutliche weniger Besucher in Trauttmansdorff

Saisonende mit einem Minus von 60 Prozent

Donnerstag, 12. November 2020 | 12:24 Uhr

Meran – Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff haben vergangenen Sonntag eine Saison mit 162.323 Besucherinnen und Besichern beendet. Das entspricht einem Minus von rund 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff beendeten am Sonntag, den 8. November die Gartensaison 2020 und schlossen nach rund fünfeinhalb Monaten ihre Tore. Das Touriseum musste die Saison aufgrund der Landesverordnungen bereits am 31. Oktober abbrechen. 2020 besuchten 162.323 Gäste die Gärten von Schloss Trauttmansdorff, welche Ende Mai mit zwei Monaten Verspätung in die Saison gestartet sind. Das sind knapp 60 Prozent weniger Besucher als im Jahr 2019. „Wir haben im Frühling zwei starke Besuchermonate verloren, dennoch ist die restliche Saison recht gut verlaufen und wir sind zufrieden mit den Besucherzahlen“, erklärt Gartendirektorin Gabriele Pircher. Die zwei stärksten Monate der Saison 2020 waren der August und der September mit insgesamt 92.467 BesucherInnen. 46 Prozent der Besucherinnen und Besucher kamen aus Deutschland, gefolgt von 32 Prozent aus Italien.

Die Gärten standen in der Gartensaison 2020 ganz im Zeichen der Biodiversität und zeigten, wie wichtig biologische Vielfalt für Mensch, Tier und Pflanze ist. Infotafeln, Kunstinstallationen und Fotografien im Garten gaben einen Einblick in das Thema der biologischen Vielfalt. Die geplante Ausstellung des Touriseums zum Thema Hotelpersonal musste auf 2022 verschoben werden, das Museum organisierte dafür aber eine kleine Ausstellung zu Franz Kafka und seinen Aufenthalt in Meran. Stattgefunden haben zudem drei Picknickabende mit Live-Musik in den Sommermonaten und der Sissi-Tag am 16. Oktober zum 150-jährigen Jubiläum des ersten Besuches von Kaiserin Elisabeth auf Schloss Trauttmansdorff.

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff und das Touriseum bleiben nun bis zum 1. April 2021 geschlossen. Die Pflanzen begeben sich in Winterruhe und alle Vorbereitungen für die kommende Saison werden getroffen. Das Touriseum arbeitet in den Wintermonaten an seiner neuen Sonderausstellung „Packen, schleppen, rollen – Reisegepäck im Wandel der Zeit“ und die Gärten treffen alle Vorkehrungen für ihren 20. Geburtstag im kommenden Jahr.

Von: mk

Bezirk: Burggrafenamt

Kommentare

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3 Kommentare auf "Saisonende mit einem Minus von 60 Prozent"


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servus13
servus13
Grünschnabel
12 Tage 4 h

Wunderschöner Garten, für einheimische Familien leider zu teuer.

meinungs.freiheit
meinungs.freiheit
Superredner
12 Tage 3 h

Wirklich schön, groß und lehrreich für alle geeignet.
Preis ist akzeptabel, auch das Restaurant.
Das Problem ist dass die Familieneinkommen von Arbeitnehmern in Südtirol unter dem Durchschnitt von Mitteleuropa liegen.

Ars Vivendi
Ars Vivendi
Universalgelehrter
12 Tage 55 Min

@servus13…dieses “Problem” gibt es schon seit vielen Jahren. Ich erinnere mich an eine Besucherumfrage in den 90er Jahren, als das schon Thema war.

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