Landesbeirat der Schüler mit Forderungskatalog

Schließung der Oberstufe: “Schwerer Schlag”

Freitag, 06. November 2020 | 10:31 Uhr

Bozen – Der Landesbeirat der Schülerinnen und Schüler für die deutschsprachige Schule zeigt sich besorgt über die neuerliche Schließung der Ober- und Berufsschulen in Südtirol und die Umstellung auf Fernunterricht.

Ivan Gufler, der Vorsitzender des Landesbeirates der Schüler und Schülerinnen, spricht von einer großen Herausforderung und einem schweren Schlag. Gleichzeitig werden Forderungen laut.

Nachfolgend die Stellungnahme in voller Länge:

 

Nun ist es also fix, ab kommendem Montag werden die Ober– und Berufsschulen Südtirols ihre Tore nicht mehr für uns Schülerinnen und Schüler aufsperren – der Anteil des Fernunterrichts wird auf 100 Prozent steigen.

Zuhause bleiben ist wieder mal angesagt, der Ort, an dem wir unsere Freunde treffen, gemeinsam lachen und zusammen lernen, wird nicht mehr da sein – zumindest vorerst. Es ist wahr, dass für uns ältere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeiten, dem Unterricht effizient und sinnvoll auf digitalem Wege zu folgen, größer und vielfältiger sind, als für die jüngeren. Doch auch für uns ist diese neuerliche Schließung ein schwerer Schlag, der
uns menschlich schmerzt. Der didaktische Teil unserer Bildung kann teilweise und vorübergehend auf Distanz stattfinden, wenn auch nicht in der gleichen Qualität, wie das in Präsenz der Fall wäre. Der soziale Aspekt ist jedoch nicht wirklich zu ersetzen, trotz der vielfältigen Möglichkeiten, die das Internet uns heute bietet. Das gesamte Frühjahr waren wir, die sonst immer von Gleichaltrigen umgeben sind, gezwungen, auf diese so wichtigen
Kontakte zu verzichten – und nun, nachdem wir über den Sommer ein wenig Sicherheit, die uns die Schule immer geboten hatte, zurückgewonnen haben, erleben wir ein Déjà-vu.

Die Schule stellt trotz aller Konflikte, die wir des Öfteren mit ihr haben, einen großen Teil unseres alltäglichen Lebens dar. Einen Ort, der uns Arbeitsplatz und Heimat zugleich ist – dass wir diesen Raum erneut verlieren, ist bedauerlich und erschreckend.

Nun ist es ganz und gar nicht in unserem Sinne, die aktuelle Situation im Zusammenhang mit COVID–19 zu verharmlosen. Wir sind uns durchaus bewusst, dass eine Ausnahmesituation wie diese alles von der Gesellschaft fordert, auch von uns jungen Menschen. Die Schulen und vor allem jene der Oberstufe sind Gebäude, in denen sich viele Menschen aus den verschiedensten Ortschaften über einen längeren Zeitraum begegnen, somit stellen sie logischerweise eine natürliche Gefahr in einer Pandemie dar, die sich durch zwischenmenschliche Kontakte ausbreitet. Zwar bestanden seit Beginn dieses Schuljahres in den Schulen verschiedenste Regeln, die, entgegen der allgemeinen Meinung, von den allermeisten Schülerinnen und Schülern pflichtbewusst eingehalten wurden, jedoch tragen diese lediglich zu einer Minimierung des Risikos bei. In dieser Zeit, in denen die Infektionskurven wieder steil nach oben gehen, ist jede und jeder Einzelne gefordert, damit wir alle diese schweren Zeiten gut überstehen können. Aus diesem Grunde sind wir auch grundsätzlich bereit, trotz der erwähnten Widrigkeiten und Probleme, diese Schließung der Oberstufe zu akzeptieren, nach dem Grundsatz, „Es geht eben nicht anders”.

Daraus resultieren jedoch mehrere konkrete Bedingungen, die wir stellen: Diese Schließung muss vorübergehend sein, und darf nicht als letzte, sondern muss als erste Maßnahme wieder aufgehoben werden. Eine mögliche Öffnung von Geschäften, Gastronomie und Ähnlichem, während die Schulen weiterhin geschlossen bleiben, werden wir nicht akzeptieren – Bildung kann nicht durch finanzielle Beiträge ersetzt werden.

Des Weiteren fordern wir ein Umdenken bei der Unterrichtsform, die uns das ganze Frühjahr und auch nun wieder begleiten wird, dem Fernunterricht.

Prinzipiell stellt uns dieser vor große Herausforderungen: Selbstorganisation und auch Disziplin sind fundamental, wir müssen alle unseren eigenen Rhythmus und unsere eigene Strategie finden. Die Situation ist anders, anders als der Unterricht, den wir jahrelang gewöhnt waren. Aus diesem Grund kann es nicht sein, dass in diesen ungewöhnlichen Zeiten alle erdenklichen Hilfsmaßnahmen für die verschiedensten Branchen ergriffen werden, die Schule jedoch funktionieren muss, als wäre nichts passiert. Es ist an der Zeit, Unterrichts- und Bewertungsmethoden zu überdenken und der aktuellen Situation anzupassen – die Schule ist derzeit der einzige Ort, der trotz aller Unregelmäßigkeiten und Neuerungen weiterhin allen üblichen Regeln und Verhaltensmustern folgt, Stichwort Bewertungen. Zu glauben in Zeiten, in denen der Unterricht grundlegend anders erfolgt als üblich, wie in der Vergangenheit ganz normale Schularbeiten, Lernzielkontrollen und Prüfungen auf digitalem Wege durchführen zu können, ist realitätsfremd und kontraproduktiv. Des Weiteren ist es weder förderlich noch sinnvoll uns Schülerinnen und Schüler ständig mit Aufgaben und Arbeitsaufträgen zu überhäufen. Wir wollen und können nicht täglich 16 Stunden vor dem Bildschirm sitzen und uns nur in die Schule vertiefen. Abwechslung und Freizeit sind in diesen Zeiten fundamentaler denn je, sie hindern uns nicht am Lernen, sondern fördern es. Zurzeit sind wir Schülerinnen und Schüler gefordert, nachsichtig und verständnisvoll zu sein, wenn im Unterricht nicht alles perfekt funktioniert – das gleiche muss jedoch auch für die Lehrpersonen, die Schulführungskräfte und für das gesamte Bildungssystem gelten. Im Fernunterricht muss auf Schwierigkeiten und Probleme der Schülerinnen und Schüler genauer eingegangen werden als in Präsenz – Rücksicht und Verständnis vermissen wir öfters, vor allem in Bezug auf schwächere Schülerinnen und Schüler.

Außerdem müssen, je nach Schultyp, individuelle Lösungen gefunden werden, um den ausgefallenen Präsenzunterricht auszugleichen, vor allem an Schulen, die größtenteils praxisbezogen arbeiten. Die rechtlichen Möglichkeiten, die hier geschaffen wurden, müssen unbedingt ausgenutzt werden, damit das Bildungsniveau garantiert werden kann. Die Probleme, die im Fernunterricht anfallen, betreffen meistens die untersten Ebenen, sprich die einzelnen Schulen bzw. die einzelnen Klassen. Aus diesem Grund sind die Mitbestimmungsgremien und die gewählten Schülervertreter und -vertreterinnen von fundamentaler Wichtigkeit – sie müssen jedoch angehört und ernst genommen werden, nur so können Lösungen gefunden werden, die allen zugute kommen.

Wir erwarten uns, dass die Bildung endlich jenen Stellenwert einnimmt, der ihr von verschiedensten Seiten immer wieder zugesprochen wird. Wir erwarten uns, dass die Schulen so bald als möglich wieder öffnen und dass sie dabei als erste, nicht als letzte berücksichtigt werden.

Wir erwarten uns, dass sich das Bildungssystem, die Lehrpersonen und der Unterricht genauso wie wir an die aktuelle Situation anpassen, neue Zeiten erfordern neue Methoden, kein Weiter-so.

Und wir erwarten uns, dass wir, die Schülerinnen und Schüler und ihre Vertretungen, eingebunden werden in die Entscheidungen und Entschlüsse, die auf allen Ebenen bezüglich Bildung getroffen werden. Kurz, wir wollen angehört und auch ernst genommen werden.

Das Konzept des Fernunterrichts wurde bereits im letzten Schuljahr, und wird auch jetzt wieder, vor allem auf Kosten der Schülerinnen und Schüler angewandt – das werden wir nicht mehr hinnehmen.

Wenn es nicht endlich ein Umdenken gibt, wenn die Schule als Ganzes nicht endlich akzeptiert, dass die aktuelle Situation nunmal keine Normalität ist, so gerne wir uns das auch einreden wollen, dann werden das Bildungssystem selbst und nicht zuletzt wir Schülerinnen und Schüler die größten Schäden davontragen. Und damit auch die gesamte Gesellschaft.

Diese Pandemie hat uns gezeigt, was es heißt, was es bedeutet, wenn die Schule ihre Tore schließt. Junge Menschen leiden an den Einschränkungen, mindestens genauso viel wie alle anderen Altersgruppen. Im Frühjahr sind viele von uns vereinsamt, fühlten sich alleingelassen in einer unsicheren Welt, in der nicht einmal mehr der Schulalltag einen Anker darstellt. Das darf sich nicht wiederholen, das werden wir nicht mehr zulassen.

Wir wollen lernen, wir wollen uns begegnen, wir wollen zusammen in die Schule und lachen, diskutieren, leben.

Das Recht auf Schulbildung ist ein verfassungsmäßiges Grundrecht, das wir uns eigentlich nicht erkämpfen müssen sollten. Wir verlangen, dass diesem Grundrecht die höchste Priorität eingeräumt wird, vor allem in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten. Eine erneute dauerhafte Schließung der Schulen wird uns Jugendlichen mehr Sorgen, Unsicherheiten und Schwierigkeiten aussetzen, als dies ohnehin der Fall ist. Keine Generation sollte mit diesen Ängsten aufwachsen müssen, auch unsere nicht. Man darf uns nicht im Stich lassen. Nicht schon wieder.

Der Landesbeirat der Schülerinnen und Schüler für die deutschsprachige Schule

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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59 Kommentare auf "Schließung der Oberstufe: “Schwerer Schlag”"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
servus13
servus13
Grünschnabel
25 Tage 8 h
I hon huir die Matura mochn hekennt noch den gonzn Vorona und wos sich die Lehrer toaös im fernunterricht leisten isch a kompletter Witz! I hon a Lehrerin kop de hot sich drhuam in an ligestual innigsetzt und ins gfrog ob mr eppes wissn welln! Und sell wor ban ersten virtuellen Unterricht mit ihr… Stottgfundn hot dr sell logisch in dr lesten Maiwoche wo mir jo im Juni di Matura kop hobn;) So guat wias a ba a por Lehrer geat es sein omm a por drunter de des ausnutzn, dass si drhuam gezohlt werdn… A fir di Klassengemeinschoft, bsunderes… Weiterlesen »
JackR.
JackR.
Grünschnabel
25 Tage 7 h

Und so manche Lehrperson meldete sich gor nit wenn es koane Maturaklasse wor…

servus13
servus13
Grünschnabel
25 Tage 7 h

@JackR. Sell jon i a schun keart. Obr tian konn man a nichts weil mir Schialer sein omm di dummen und di Lehrer findn meistens a eppes ins di Schuld unzudrahnen!

alpenfranz
alpenfranz
Superredner
25 Tage 7 h

alle Lehrer, nur sie oder wie? denke du hast auch Lehrer gehabt die es ernst genommen haben…oder? In meinem Beruf gibt es auch topköche, solche die gut kochen und andere die vom Knorr Würfel bis fertige Produkte alles hernehmen.

genau
genau
Kinig
25 Tage 5 h

Was ist in Verona.
Gardasee nicht weit weg

Lorietta12345678
25 Tage 4 h

servis13; Wenn ein Oberschüler, nicht fähig ist, online bzw. selbständig zu arbeiten, hat er in der Oberstufe nichts zu suchen. Bei dir würde ich sagen Rechtschreibung: 4-

Leitwolf
Leitwolf
Tratscher
25 Tage 1 h

@Lorietta12345678 ich glaube nicht, dass es hier hauptsächlich ums Lernen geht, hier geht es um die sozialen Kontakte um Freundschaften und um zusammen Spass zu haben. Deinen Kommentar finde ich deplatziert!

servus13
servus13
Grünschnabel
25 Tage 1 h

@Lorietta12345678 Und wenn man sich nit auskennt, nor sollte man besser nichts sogen😉

servus13
servus13
Grünschnabel
25 Tage 1 h

@alpenfranz Na nit olle! Mir hobn a Lehrer kop, de im Präsenzunterricht als a im Fernunterricht olls perfekt gmocht hobn und ins viel beigebrocht hobn!

ste
ste
Tratscher
25 Tage 57 Min

ach so isch es leben! es gibt gute oder schlechte, schlaue oder dumme, fleissig oder faule schüler, lehrer, maurer, idrauliker, tischler usw… unobhengig von sell schulen sind ein groaßes vieren schleuder weil viel zu viele kuan respekt vor dem hobn. i bin jatz covid positiv und isch mir von dr schule gebrocht gwordn….

ste
ste
Tratscher
25 Tage 51 Min

@servus13 fenomeno 👍

Tantemitzi
Tantemitzi
Universalgelehrter
25 Tage 42 Min

servus13 …… wer in der Maturaklasse selbstständiges Lernen nicht beherrscht, der hat dort eigentlich nichts verloren! den Verfassern des Schreibens in diesem Bericht ist anscheinend nicht klar, dass es, sollten sie irgendwann studieren wollen an welcher Uni auch immer, dann ist selbstständiges lernen Grundvoraussetzung! Meine Kinder haben sich über diesen Bericht fürchterlich geärgert – dieser basiert auf der Meinung Einzelner und entspricht sicher nicht der Meinung des Großteils der Oberschüler!

Storch24
Storch24
Kinig
24 Tage 20 h

Komisch, im Überetsch siehst du zurzeit nur Oberschüler, in der Gruppe stehen, oder mit Rad, natürlich ohne Abstand und ohne Maske

So sehe ich das
So sehe ich das
Grünschnabel
24 Tage 10 h

@ servus 13

Die Grund und Mittelschule haben Sie sicher auch im Fernunterricht besucht.

tobias.peter
tobias.peter
Grünschnabel
25 Tage 7 h

@servus13: An Deinem Deutsch merkt man, dass Du die Matura im Fernunterricht absolviert hast….:-)

servus13
servus13
Grünschnabel
25 Tage 7 h

Ohh uanr fa di gonz lustigen;)

Mezcalito
Mezcalito
Superredner
25 Tage 7 h

Fernunterricht ist eben ein mehr als schlechter Ersatz

Evi
Evi
Superredner
25 Tage 7 h

hoffentlich einfach zu schnell getippt…

Tantemitzi
Tantemitzi
Universalgelehrter
25 Tage 6 h

schlechter Ersatz ist es nur, wenn man das Pech hat schlechte Lehrpersonen zu haben! Manche machen einen richtig tollen Unterricht und bringen ihren Stoff trotzdem an den Schüler………. aber manche sind halt wieder nur zum Kopfschütteln!

jo
jo
Grünschnabel
25 Tage 8 h

..Forderungen..Forderungen..darin sind alle gut!..aber vielleicht sollten auch Jugendliche nachdenken, ob sie die an sie gestellten Forderungen von Maskenpflicht, von Abstandhalten, von privaten Feiern usw. einhalten?

alpenfranz
alpenfranz
Superredner
25 Tage 7 h

….ernst nehme ich das ganze gar nicht mehr. Fassen wir Mal zusammen:
Geschäfte dringenden Bedarfs dürfen offen haben
Ich darf mich (ausser in roter Gemeinde) bewegen wie ich will
Schule offen auch Oberschule Praxis
Grundschule und Mittelschule offen(im roter Zone bis zur 2. Klasse)
Kindergarten offen
Freund/Freundin darf ich besuchen auch in roter Gemeinde
an diesem Punkt, kann man auch alles andere öffnen

Grantelbart
Grantelbart
Superredner
25 Tage 4 h

@jo:
Das frage ich mich auch, täglich sehe ich Jugendliche oder junge Erwachsene, die die Köpfe zusammenstecken, ohne Maske lauthals im Bus telefonieren oder sonst wo herumblödeln und das ist nur das was man im öffentlichen Raum beobachten kann, was Solidarität und Verantwortung bedeuten hat man ihnen scheinbar weder zuhause noch im Fernunterricht (also auch zuhause) vermitteln können… sehr ärgerlich

Time
Time
Grünschnabel
25 Tage 7 h

Heart endlich amol auf so zu raunzen. Mir sein a in Homeoffice. Segen a koane Orbetskollegen usw. und domochen dechto die Orbat. Seit froa das de möglichkeiten heint überhaupt gibt, so viel fa dohoame aus zu tian.

servus13
servus13
Grünschnabel
25 Tage 6 h

Sell konn man nit vergleichen! Ban Orbeiten mocht man seine Soch und guat isch. In dr Schual erwortet man sich, dass a Lehrer uan eppes beibring und sell isch im Fernunterricht viel schwarer, weil sich einige vor ihrer Aufgibe als Lehrer druckn und in di Schialer lei a Email schickn mit Orbeitsaufträge und nor wortn bis si di Orbeitn zrug kriagn!

Fawi
Fawi
Neuling
25 Tage 6 h

Ohh oaner wos di Probleme am Fernuntoricht et vosteaht oddo vostiahn will und koan ohnung wie fernuntoricht olaft obr gscheide sein well.

Veren_rch
Veren_rch
Grünschnabel
12 Tage 6 h

Des konn man schun net vergleichen!
Im Homeoffice sind nur die, die im Büro arbeiten bzw hauptsächlich. Ob ihr jetzt zu Hause oder im Büro vor dem PC sitzt ist nicht so ein großer Unterschied, wie wenn wir Schüler zu Hause 6h vor dem PC sitzen und dann auch noch lernen müssen, Tests machen müssen ecc. Und wos hoaßtsn do raunzen? Wenn Sie diesen Brief genau gelesen hätten, dann würden Sie sehen, dass die Schüler nicht gegen die Schließung der Schulen sind, aber wir wollen nicht wieder vergessen werden, wie im letzten Frühjahr. ganz einfach

xyz
xyz
Superredner
25 Tage 8 h

Was ist eigentlich der genau Grund, warum Oberschulen in den Fernunterricht müssen? Sind es die Schulbusse? Sind es zu große Klassen? Zu wenig Disziplin bei den Jugendlichen? Was genau ist es? Und warum gibt es keine Lösung dafür? 

Calimero
Calimero
Universalgelehrter
25 Tage 7 h

@ xyz

Du hast bei deiner Auflistung, infiziertes Lehrpersonal vergessen.

ebbi
ebbi
Tratscher
25 Tage 7 h

Ganz einfache Überlegung: Oberschüler sind alt genug,dass sie zu Hause alleine gelassen werden können. Die Eltern können trotzdem arbeiten gehen und die Wirtschaft läuft (wenigstens teilweise) noch weiter. Lässt man auch die jüngeren/kleineren Kinder zu Hause haben die Eltern wieder ein Betreuungsproblem wie im März/April und die Wirtschaft steht still.

sepp52
sepp52
Grünschnabel
25 Tage 1 h
ja die Schulbusse sind sicher ein großes Problem , aber auch in der Klasse , es kommen die Schüler aus allen Richtungen, z.B. eine Oberschule in Bruneck , hier kommen 2aus Olang , 2aus Percha, 3aus Bruneck, 2aus St.Lorenzen, 2 aus Gais, 2aus Welsberg, 2aus Sand in Taufers , jetzt stell dir mal vor ein Schüler oder auch meinetwegen der Lehrer ist positiv, dann bring ich das Virus in kürzester Zeit in 7 Ortschaften und wenn es ganz schlimm geht in 15 Familien, die Eltern Geschwister tragen es natürlich auch weiter Arbeitsstelle u.s.w. Bei der Grundschule sind die Kinder nur… Weiterlesen »
Tantemitzi
Tantemitzi
Universalgelehrter
25 Tage 6 h

Wer hat das aufgesetzt???   Die Oberschüler die ICH kenne, die sehen in der Schließung eine dringende Notwendigkeit!  Und ich kenne seeeeeehr viele!  

bubbles
bubbles
Superredner
25 Tage 6 h

Gehirnwäsche?

Kontrovers
Kontrovers
Grünschnabel
25 Tage 6 h

@Tantemitzi
Wie alt sind diese Oberschüler? 70+?

versteherin
versteherin
Tratscher
25 Tage 5 h

die Oberschüler, die ich kenne, und ich kenne gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz viele, finden die Schließung einfach besch………..

Mezcalito
Mezcalito
Superredner
25 Tage 8 h

Wenn ein Lehrer an die Wichtigkeit seines Berufes glaubt, sollte er den Präsenzunterricht fordern

ste
ste
Tratscher
25 Tage 49 Min

gea du orbeitn in an raum wo durschnitt “offiziell” 3 postiv covid sein…. sveglia

rapunzel191
rapunzel191
Tratscher
25 Tage 6 h

Die Arschkarte ziehen wieder die Schüler und das in jeder Schulstufe🤔

traurig
traurig
Tratscher
25 Tage 6 h

@rapunzel nana net lei die Schieler. Sel mogsch dir merkn. Es gibt viele de die Orschkorte kriegn. Die Schieler brauchn sich net ums finanzielle kümmern…..gonz viele ondere schun. Obr mir werdns wohrscheinlich no net lernen dass mir ins an Regeln holtn miessn anstott die Schuld olm bei die ondern suechn🤷‍♂️🤷‍♂️🤷‍♀️

LisaMariee
LisaMariee
Tratscher
25 Tage 8 h

Woww bravo!! Supo Text!! Stimmp oanfoch

Time
Time
Grünschnabel
25 Tage 6 h

Do reden gonz viel Kinder mit, de not net die nötige Reife hoben, wias ausschaug zu verstian, dass es do net lei um sie geat, sondern um Existenzen und is wichtigste um Menschenleben.

ste
ste
Tratscher
25 Tage 48 Min

time i glab a…

versteherin
versteherin
Tratscher
25 Tage 7 h

Super Text. Perfekt geschrieben und auf den Punkt gebracht!! Danke!

Kontrovers
Kontrovers
Grünschnabel
25 Tage 6 h

Brauchen wir in 10 Jahren keine neue junge Ärzte, keine neue junge Ingenieuren, keine neue junge Architekten? Warum an die Zukunft denken?

GTH
GTH
Tratscher
25 Tage 6 h

architekten bitte nitta 🙈

MickeyMouse
MickeyMouse
Grünschnabel
25 Tage 5 h
Bei allem Respekt für die Bedürfnisse der Jugendlichen, Kritik an ihrem Verhalten müssen sie sich aber gefallen lassen. Sobald sich das Schultor öffnet, wird der Mundschutz sofort entfernt. Am Nachmittag trifft man sich mit Freunden ohne Mundschutz und ohne Abstand einzuhalten, usw.Versucht einmal, auf ein paar Kleinigkeiten zu verzichten, denkt an eure Oma/Opa, die alleine im Altersheim oder Krankenhaus sind – alles egal? Hauptsache ihr habt eure sozialen Kontakte? Oder denkt an eure Eltern, die den Verlust der Arbeit riskieren, wenn wir uns nicht ALLE an die Regeln halten! Und noch etwas: wenn ihr hier alle so ein Deutsch an… Weiterlesen »
versteherin
versteherin
Tratscher
25 Tage 3 h

Weil an ALLE gedacht wird, sind die Oberschulen jetzt geschlossen. Also bitte nicht damit kommen, dass die Jugendlichen nur sich sehen und auf niemanden Rücksicht nehmen. Damit Oma und Opa gesund bleiben und Mütter und Väter weiterarbeiten können, sind genau die Oberschüler WIEDER daheim. Und übrigens: das Deutsch einiger Erwachsener hier im Forum lässt einem oft genug die Haare zu Berge stehen….

gschaidian
gschaidian
Superredner
25 Tage 1 h

@versteherin
Damit Mütter und Väter weiterarbeiten können, braucht es aber Oma und Opa, soweit sollte man schon denken können. 

versteherin
versteherin
Tratscher
25 Tage 53 Min

Es ist ein Unterschied, ob die Oberschule geschlossen ist und somit die 14 bis 19 Jahre alten Jugendlichen daheim oder die Grund-und Mittelschule mit den jüngeren Schülern, wo Mutter/Vater daheim bleiben müssen oder Oma/Opa die Aufsicht übernehmen. Soweit sollte man schon denken können.

Evi
Evi
Superredner
25 Tage 6 h

Sehr gut geschrieben.
Hoffentlich kommt es auch an!

Filu
Filu
Neuling
25 Tage 5 h

Schüler beklagen sich wenn sie mehr als 2mal Nachmittag Unterricht haben, wenn was gefordert wird, wenn zu viele Tests sind, wenn Präsenzunterricht ist und wenn Fernunterricht ist. Am liebsten alles geschenkt und dann ists auch nicht Recht. Ich kenne einige Lehrer, die den Schülern während des Fernunterrichts alles nachgetragen haben und bis 10Uhr nachts und am Wochenende erreichbar waren.

Arendt
Arendt
Neuling
25 Tage 4 h

Immer fordern und schimpfen ist einfach,aber SELBST etwas dafür zu tun,dass man diese Zeit produktiv fürs Lernen und die eigene Weiterbildung nutzen kann,ist eine andere Angelegenheit….

Arendt
Arendt
Neuling
25 Tage 4 h

Fernunterricht ist einerseits eine gute Vorbereitung fürs Leben nach der Schule. Später (z.B.auf den Unis) hilft dir kein Mensch mehr,du musst dich selbst um alles kümmern,Selbstverantwortung übernehmen und das vermisse ich heutzutage bei einigen Jugendlichen….

Arendt
Arendt
Neuling
25 Tage 3 h

Wie viele Jugendliche in ärmeren Ländern mit wenig Perspektiven würden tauschen,wenn sie nur die Möglichkeiten,den Zugang zur Bildung hätten…

Sumsi
Sumsi
Grünschnabel
25 Tage 3 h

Auf den Punkt gebracht! Bravo!!! Wie sollen Maturanten die Prüfung schaffen, wenn der Stundenplan derartig reduziert wird (schulspezifisches Hauptfach / 2. schriftliche Maturaarbeit reduziert von 5 Präsenzstunden auf 2 Fernstunden)… der gesunde Hausverstand sagt mir, dass das nicht funktioniert… Nebenfächer reduzieren, Hauptfächer aufstocken, das wäre eine Lösung

bislhausverstond
25 Tage 2 h

Die schiala hobns net leicht, egal wella olter, obor a gor einige erwochsenen (net olte) holtn sich zu wianig….mir sollatn mit guatn beispiel vorun gian, und sell happert gewaltig

wellen
wellen
Universalgelehrter
25 Tage 1 h

Gut geschrieben. Um solche Jugendliche ist uns nicht bange. Die Lehrer sollen den Prüfungswahn sofort einstellen, der war eh nur aus Angst vor Rekursen so aufgebläht.

ste
ste
Tratscher
25 Tage 44 Min

rekurse soll es gor net gebn! wenn i sitzn gebliebn bin hon i es akzeptiert und sel olle in meinem älter…

MickeyMouse
MickeyMouse
Grünschnabel
25 Tage 1 h

@versteherin: dann frage ich mich, was def ganze Protest soll? Wenn die Schüler verantwortungsvoll sind, dann ist es ja gut, dass sie in Fernunterricht sind! Dann verstehe ich aber den genannten Artikel nicht….

Storch24
Storch24
Kinig
24 Tage 20 h

Man sieht ja was los ist in den Schulen, alle Tage wird von Neuinfizierten geschrieben. Gut , geht alle in die Schule aber bitte mit Regeln. Aber das können wohl die wenigsten.
Von den Eltern nicht beigebracht ?

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