Von: Matthias Knapp
Bozen – Die Sprachenzentren haben auch im heurigen Sommer in ganz Südtirol in allen größeren Ortschaften Sommerkurse für Schülerinnen und Schüler mit Migrationsgeschichte organisiert: Zwischen dem 17. und 28. August haben 2882 Kinder und Jugendliche die 300 Kurse besucht, dafür wurden 146 Lehrpersonen von den Sprachenzentren eingestellt.
Die Sommerkurse werden von den Sprachenzentren der Pädagogischen Abteilung der Deutschen Bildungsdirektion organisiert und sind mittlerweile fixer Bestandteil der Unterstützung für Kinder und Jugendliche mit anderen Familiensprachen als den Landessprachen.
Diese Kurse seien immer ein großer organisatorischer und finanzieller Aufwand, sind sich Beraterinnen und Berater in den Sprachenzentren einig: “Aber wenn wir sehen, mit welcher Freude die Kinder und Jugendlichen bei der Sache sind, und mit welchem Engagement die Lehrpersonen sich einbringen, sehen wir, dass sich der Aufwand lohnt.”
Ziel der Sommerkurse ist es einerseits, jenen Schülerinnen und Schülern, die schon länger im Bildungssystem sind, in den Sommerferien aber kaum Gelegenheit haben, die Landessprachen zu praktizieren, eine Auffrischung der Sprachenkenntnisse zu bieten.
Anderseits sind die Sommerkurse von grundlegender Bedeutung für alle Schülerinnen und Schüler, die im Sommer neu in Südtirol ankommen und sich darauf vorbereiten, ab dem kommenden 7. September die Schulen im Land zu besuchen.




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