Im Alpenraum gibt es sehr wenige Luchse

Theater zu Luchs und Wildkatze im Naturmuseum

Donnerstag, 18. Oktober 2018 | 12:05 Uhr

Bozen – Luchs und Wildkatze stehen auf der Bühne dieses Tier-Theaters im Naturmuseum in deutscher Sprache, das am kommenden Sonntag gezeigt wird. Der Eintritt ist frei.

Im Alpenraum gibt es sehr wenige Luchse. Nachdem sie vor 150 Jahren fast ausgerottet wurden, begann in der Schweiz ein Projekt zur Wiederansiedlung, ein Männchen ist von dort ins Trentino ausgewandert und streifte auch den Westen Südtirols. Jede Menge Geschichten, Besonderheiten und überraschende Fähigkeiten dieser seltenen Tiere erzählt die Schauspielerin Lydia Starkulla am kommenden Sonntag, 21. Oktober um 15.30 Uhr im Naturmuseum im Stück „Fräulein Brehms Tierleben: Der Luchs“. Die Vorstellung richtet sich vor allem an Kinder ab sieben Jahren und findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe KidScience statt. In deutscher Sprache, Eintritt frei.

Am selben Tag um 20.00 Uhr erzählt die Schauspielerin beim Stück „Fräulein Brehms Tierleben – Felis silvestris“ hingegen über Wildkatzen: Auch diese wurden am Anfang des 20. Jahrhunderts noch gejagt, heute leben sehr kleine Populationen in Teilen Deutschlands und Italiens, einige Tiere in Österreich. Zudem bewegen sie sich nur dort, wo sie sich sicher fühlen, am Waldrand oder entlang von Sträuchern. Zum Verwechseln ähnlich sind Wildkatzen mit Hauskatzen nicht, wenn man nahe genug dran käme und den Körper genau anschauen könnte – und Wildkatzen halten Distanz.

Die Stiftung „Fräulein Brehms Tierleben“ wurde 2011 gegründet, um die Öffentlichkeit mit einem lebendigen, vergnüglichen, aber immer gut recherchierten Theater auf einheimische, gefährdete Tierarten aufmerksam zu machen. Der Name der Stiftung geht auf den Zoologen Alfred Brehm und seine zehn Bände „Brehms Tierleben“ zurück.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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1 Kommentar auf "Theater zu Luchs und Wildkatze im Naturmuseum"


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Geri
Geri
Superredner
1 Monat 4 h

…”Im Alpenraum gibt es sehr wenige Luchse. Nachdem sie vor 150 Jahren fast ausgerottet wurden…”

Und dafür haben unsere sehr fleissigen Jäger gesorgt und sorgen noch heutzutage dafür, dass es so bleibt, indem sämtliche Luchse, denen sie habhaft werden, eliminiert (nein, was sage ich) reguliert werden. Typisches Konkurrenzdenken eben! Nachhaltige Biodiversität nennen sie sowas, oder natürliches Gleichgewicht. Von wegen Hege und Pflege und wie hier im Forum mal so einer geschrieben hat, echte Naturversteher.

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