Dänischer Humor auf Südtirolerisch

Alles wird gut: Ist der Film so komisch wie das Original?

Mittwoch, 15. Januar 2020 | 16:24 Uhr

Bozen – „Alles wird gut“ ist ein italienisch-österreichisches Remake der dänischen schwarzen Komödie „Adams æbler“ (Adams Äpfel). Ab 21. Januar 2020 startet der Film in den Südtiroler Kinos und in Österreich ab dem 23. Januar 2020.

„Alles wird gut“ ist eine schwarze, groteske Komödie, die Grundlage bildet eine zerbrechliche und absurde Geschichte. Eingerahmt wird diese durch die Charaktere, welche zum Lachen und Reflektieren anregen. „Alles wird gut“ ist eine etwas andere Geschichte, die sich in Südtirol zuträgt und die Regeln der zehn Gebote mit Respekt und Ironie nachzeichnet. Der von Giorgio Pasotti in seiner zweiten Regiearbeit inszenierte Film spielt in Eppan, Oberbozen und Klobenstein. Pasotti selbst spielt Pater Ivan, flankiert von Claudio Amendola in der Rolle des kriminellen Adamo, während Robert Palfrader einen ehemaligen österreichischen Skifahrer spielt und Gerti Drassl die naive Unschuld vom Lande charakterisiert. Mit dabei sind auch die Südtiroler Schauspieler Peter Mitterrutzner, Hannes Perkmann, Samuel Girardi und Marco Boriero. Am Set des Films arbeiteten zahlreiche Südtiroler Filmprofis und -firmen zusammen.

Der Film wird in Bozen, Meran, Brixen, Neumarkt, Schlanders, Sterzing in den Sälen des Filmclubs, im Kino Odeon in Bruneck und im Filmtreff in Kaltern zu sehen sein. Dank einer Vereinbarung wird es auch in den UCI-Cinemas im Twenty-Einkaufszentrum in Bozen zu sehen sein.

Es handelt sich um eine Koproduktion zwischen dem Produktionshaus Greif Produktion Srl aus Bozen und der österreichischen Sigma Filmproduktion GmbH in Zusammenarbeit mit den Firmen Cannizzo Produzioni Srl, Cineworld Roma Srl und Dinamo Film Srl aus Rom. Das Projekt wurde von IDM Film Fund & Commission gefördert und begleitet. Es ist der erste Südtiroler Film, der mit Beteiligung der RAI Cinema, des Österreichischen Rundfunks (ORF), des Österreichischen Filminstituts (ÖFI) und des Ministero dei Beni Culturali – Direzione Cinema (MIBACT) entstanden ist.

Der Film wurde im Original auf Italienisch gedreht, demnach lernte Robert Palfrader die Dialoge auf Italienisch und Gerti Drassl, die aus Eppan stammt, ist zum ersten Mal in italienischer Sprache auf der großen Leinwand zu sehen. Die deutsche Fassung wurde direkt von den Schauspielern selbst synchronisiert, während für die Dialoge von Pasotti und Amendola österreichische Synchronsprecher verwendet wurden. Die Synchronstimme des Kahlid übernahm der österreichische Kandidat des Eurovision Songcontest 2020, Vincent Bueno.

Der Titel der italienischen Fassung lautet „Abbi Fede“ und wird exklusiv am 22. März 2020 beim Bari International Film Festival (Bif&st) erstaufgeführt.

Die Geschichte

Adamo (Claudio Amendola), ein gewalttätiger Neofaschist, muss seine Rehabilitation in einem kleinen Bergdorf in Südtirol, in der Kirchengemeinde des Priesters Ivans (Giorgio Pasotti) verbringen. Gemeinsam mit den beiden, leben Gustav (Robert Palfrader), ein ehemaliger österreichischer Skifahrer, nun Alkoholiker und Kleptomane, sowie Khalid (Aram Kian), ein aufbrausender arabischer Terrorist. Hinzu kommt die schwangere Sara (Gerti Drassl), die naive Unschuld vom Lande. Sie verliebt sich in Gustav und will mit ihm gemeinsam die Eisbären am Nordpol retten. Um mit der Rehabilitation fortzufahren, muss Adamo eine selbstgestellte Aufgabe erledigen, also beschließt er einen Apfelstrudel zu backen. Die scheinbar einfache Aufgabe wird dadurch erschwert, dass Ivan darauf besteht, dass Adamo die Äpfel aus dem eigenen Garten verwendet. Der Apfelbaum wird jedoch schon nach kurzer Zeit von mehreren Plagen heimgesucht, was Ivan zur Annahme verleitet der Teufel hätte seine Finger im Spiel. Ob das wohl gut gehen wird?

Greif Produktion und Sigma Filmproduktion präsentieren die Premiere des Films in Südtirol in Anwesenheit des Schauspielers Robert Palfrader sowie des Schauspielers und Regisseurs Giorgio Pasotti am Dienstag, den 21. Jänner 2020 im Filmclub Capitol Bozen in der Streitergasse in Bozen. Filmbeginn ist um 20.00 Uhr.

Von: mk

Bezirk: Bozen

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