Schwarzenegger sammelte einmal mehr viel Geld für den guten Zweck ein

“Arnies” Klima-Auktion bringt 1,3 Millionen Euro

Freitag, 23. Januar 2026 | 09:45 Uhr

Von: apa

Der “Terminator” als Auktionator: Arnold Schwarzeneggers Klima-Charity-Auktion samt Dinner Donnerstagabend im Goinger Stanglwirt im Rahmen der Kitzbüheler Hahnenkammrennen hat diesmal 1,3 Millionen Euro eingebracht. Dies teilte eine Sprecherin der Klimainitiative der “Steirischen Eiche” der APA mit. Die Einnahmen des Abends fließen in ebenjene “Schwarzenegger Climate Initiative”, die weltweit ausgewählte Projekte für Umwelt und Klimaschutz unterstützt.

Diese wird auch in diesem Jahr im Juni den “Austria World Summit” in Wien ausrichten. “Unter den Hammer” kamen erneut außergewöhnliche Kunstwerke, signierte Unikate, exklusive Erlebnisse und persönliche Sammlerstücke. Zu den Highlights zählten ein Work-out mit Schwarzenegger himself, mehrere exklusive VIP- und Meet-&-Greet-Packages sowie eine der begehrten Schwarzenegger-Uhren. Für das Fitnesstraining mit dem früheren “Mister Universum” waren etwa Gebote ab 40.000 Euro erwartet worden.

Auf dem Auktionsprogramm stand auch Pop-Art, wie etwa das Bild “Einstein Special Pop” von Michel Friess. Interessierte mussten mindestens 12.000 dafür hinlegen. Darüber hinaus zu haben war, zumal beim Vorhandensein einer etwas dickeren Brieftasche, ein Wohnzimmerkonzert der Band “The BossHoss”, bei dem sich ab 25.000 Euro mitsteigern ließ. Wer mehr auf Kunst denn auf Musik setzen möchte, konnte wiederum ein Kunstwerk von Alexander Höller erwerben. Im Vorjahr war bei der Auktion die Rekordsumme von 1,55 Millionen Euro zusammengekommen.

Action und Siegerlächeln

“Das Hahnenkammrennen in Kitzbühel steht für Mut, Tempo und Entschlossenheit – genau deshalb findet unser Event hier statt. Umweltschutz verlangt denselben entschlossenen Einsatz, den die Athleten dieses Wochenende zeigen”, ließ Schwarzenegger seine Gäste bei der Begrüßung im Rahmen des “Special Dinner for Climate Action”, das unter Ausschluss der medialen Öffentlichkeit stattfand, wissen.

Der 78-jährige Hollywoodstar und frühere Gouverneur von Kalifornien brachte mit seinem Klima-Event, das zum fünften Mal über die Bühne ging, jedenfalls auch wieder den Kitz-“Society-Stein” endgültig ins Rollen. Der Weltstar, am Mittwoch direkt aus Los Angeles angereist, nahm wie gewohnt ein ausgiebiges Bad im Blitzlichtgewitter am Red Carpet beim Marsch Richtung Reithalle, wo Auktion und Dinner stattfanden. Mit im Talon in seinem Lieblingshotel “Stanglwirt”: das urtypische Hollywood-Steirer-Grinsen und Siegerlächeln in Breitformat. Adjustiert war Schwarzenegger recht leger: mit dezent trachtigem Janker, hellblauem Hemd sowie Jeans.

Sohn Christopher, über dessen Erscheinen schon im Vorfeld gemunkelt worden war, ward am Red Carpet zwar nicht gesehen. Er begleitete seinen Vater aber nach Tirol, denn an Auktion und Dinner nahm der 28-Jährige teil, wie der APA bestätigt wurde. Nicht mit dabei hingegen: Langzeitpartnerin Heather Milligan. Stattdessen hatte die “Steirische Eiche” unter anderem Skilegende Franz Klammer, FIS-Präsident Johan Eliasch, den in den USA lebenden Tiroler und früheren Speedski-Champ Franz Weber und den Südtiroler Skistar Dominik Paris im Schlepptau.

Zahlreiche Promis

Der Red Carpet litt im Vorfeld der Auktion und auch darüber hinaus ganz und gar nicht unter Promi-Mangel. Sehen ließen sich beispielsweise “Arnie”-Buddy, Ex-Bodybuilder und Schauspieler Ralf Moeller, Model und Schauspielerin Alena Gerber, das Musikduo The BossHoss, Schauspieler und “Bergdoktor”-Star Mark Keller, Stanglwirt-Juniorchefin Maria Hauser und “Schwarzenegger Climate Initiative”-Direktorin Monika Langthaler. Auch Kitz- und Stanglwirt-Stammgast DJ Ötzi war zugegen. Er posierte bereits vor Eröffnung des offiziellen Schaulaufens ausgiebig vor Journalisten am Red Carpet. Der 55-Jährige stürmt derzeit mit seinem Song “Tirol” aus dem Jahr 2013, vor allem durch einen regelrechten Boost auf Social Media, die Charts in Österreich und Deutschland.

Traditioneller Empfang des Landes Tirol

Zeitgleich zum großen Promi-Klima-Auflauf im “Stanglwirt” belegte auch die Tiroler Politik, dass sie dem Feiern nicht abgeneigt und ihr das “Showbusiness” nicht ganz fremd ist. In der “Goldenen Gams” in Kitzbühel lud das Land zum traditionellen “Kitzbühel-Empfang”, bei dem auch Schützen und Blasmusik nicht fehlen durften. Nach dem damit fest verbundenen, unverzichtbaren “Landesüblichen Empfang” vor dem Hotel ging man schließlich im Anschluss in einer gemeinsamen Kraftanstrengung mit dem Kitzbüheler Ski Club und dem ÖSV die offizielle Eröffnung der 86. Hahnenkammrennen an. Bei den Feierlichkeiten anwesend: die gesamte Landesregierung mit der Ausnahme von Sicherheitslandesrätin Astrid Mair (ÖVP), Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP), Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP), ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober sowie zwei Kitzbüheler Skilegenden, der 90-jährige Hias Leitner sowie der 93-jährige Ernst Hinterseer.

Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) skizzierte in seiner Rede im proppenvollen Saal der “Goldenen Gams” unter anderem das Wesen der Hahnenkammrennen. Diese stünden für “Ehrgeiz, Mut, Zusammenhalt und Gastfreundschaft” und damit dafür, “was Tirol auszeichnet”. Außerdem hob Mattle die wirtschaftliche Bedeutung der Rennen hervor: “Die Gesamteinnahmen werden allein im Raum Kitzbühel auf fast 50 Millionen Euro geschätzt, was 600 Vollzeitarbeitsplätze sichert. Die Wertschöpfung ist enorm und damit ein Garant für den Wohlstand in unserem Land.”

“Kitz-Legends-Night” machte den Anfang

Der Society-Party-Reigen hatte bereits Mittwochabend seinen Anfang genommen. Im Hotel “Grand Tirolia Kitzbühel” wurde bei der “Kitz Legends Night” der “Inspiration Award” vergeben, der heuer an den amerikanischen Ex-Skistar Bode Miller ging. Auch dort ließen sich einige Promis blicken. Da wären etwa gewesen: neben den “Evergreens” Klammer und DJ Ötzi auch Melissa Naschenweng, Ex-Skiass Maria Riesch mit Partner Johann Schrempf sowie der ehemalige deutsche Fußballtorhüter Roman Weidenfeller.

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