Von: APA/dpa
Olivia Rodrigo ist eine der aktuell besten Songwriterinnen im Pop. Ihr neues, in der Nacht auf Freitag erschienenes Album “you seem pretty sad for a girl so in love” ist beeindruckend. Es zeigt das Talent der 23-Jährigen für epische Spannungsbögen im Pop. Oft sind es Klavierballaden, die langsam anschwellen, bevor sie sich in treibenden Rhythmen entladen, mal leise mit Streichern unterlegt.
Dass das nicht kitschig klingt, sondern eher an klassischen Pop wie von Elton John, U2, The Cure oder Taylor Swift denken lässt, ist ein Kunststück, das nur wenigen gelingt. Beim Track “what’s wrong with me” des neuen Albums ist The-Cure-Sänger Robert Smith, der am Freitag am Nova Rock als Headliner auftritt, sogar als Gastsänger dabei. Das 13 Tracks starke Werk entstand erneut gemeinsam mit Produzent Dan Nigro. Nach den Vorab-Singles “drop dead” und “the cure” erschien heute auch ein Musikvideo zu “stupid song”.
Rodrigos drittes Album sei ihr bisher “mutigstes – mit reifem Storytelling, rohen Gefühlen und Robert Smith”, urteilt der deutsche “Rolling Stone”. Das Projekt sei “eine komplexe emotionale Achterbahnfahrt” – “eine, die Plattitüden und Annahmen über die Liebe auf den Kopf stellt”.
Fotospot in Wien
“Die größte Erkenntnis beim ersten Hören von ‘you seem pretty sad for a girl so in love’ ist, dass Rodrigo und Nigro einen cleveren Tausch vorgenommen haben”, schrieb das US-Magazin “Variety”. “Der Pop-Punk-Stil der wildesten Passagen der ersten beiden Alben ist, wie versprochen, verschwunden … aber der Rock ist geblieben.”
Beim Wiener Plattengeschäft Major Babies in der Innenstadt (Babenbergerstr. 3) wurde zur Veröffentlichung wie in anderen internationalen Metropolen eine exklusive Olivia Rodrigo Fanzone mit Gärtchen eingerichtet. Der Fotospot bleibt bis “mindestens” Dienstag bestehen, heißt es. Zu erwerben gibt es spezielle Fan-Items.
(S E R V I C E – https://store.oliviarodrigo.com )




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